D-Wave Aktie: Zahlen voraus
D-Wave Quantum steuert auf einen wichtigen Termin zu: Morgen legt das Unternehmen vor US-Börsenstart die Zahlen für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2025 vor. Nach mehreren größeren Meldungen zuletzt richtet sich der Blick nun darauf, ob daraus auch sichtbar mehr Umsatz wird.
Am Dienstag legte die Aktie laut MarketBeat um rund 3,6% zu und stieg auf etwa 18,69 US-Dollar – begleitet von spürbarer Erwartung vor dem Bericht.
Erwartungen an Q4 und jüngste Dynamik
Laut TipRanks rechnet die Wall Street für Q4 2025 mit einem geringeren Verlust von etwa 0,06 US-Dollar je Aktie, nach -0,08 US-Dollar im Vorjahresquartal. Beim Umsatz liegen die Schätzungen bei rund 3,7 Mio. US-Dollar, nach 2,3 Mio. US-Dollar in Q4 2024.
Für die ersten neun Monate 2025 meldete D-Wave zuvor 21,8 Mio. US-Dollar Umsatz – das entsprach laut The Motley Fool einem Plus von rund 235% gegenüber dem Vorjahr. Im dritten Quartal verdoppelte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr auf etwa 3,7 Mio. US-Dollar und lag laut TipRanks über den Analystenerwartungen.
Das Unternehmen bestätigte den Termin sowie die Details zum Earnings-Call in einer Mitteilung von Mitte Februar. CEO Dr. Alan Baratz und CFO John Markovich nehmen demnach am Call um 8:00 Uhr US-Ostküstenzeit teil.
Verträge und Übernahme als Treiber
Vor dem Zahlenwerk meldete D-Wave mehrere größere kommerzielle Abschlüsse. Ende Januar nannte das Unternehmen in eigenen Pressemitteilungen eine Kaufvereinbarung über 20 Mio. US-Dollar mit der Florida Atlantic University für ein Advantage2-Quantenannealing-System. Zusätzlich wurde ein separater, zweijähriger QCaaS-Vertrag (Quantum-Computing-as-a-Service) über 10 Mio. US-Dollar mit einem nicht genannten Fortune-100-Unternehmen bekanntgegeben.
Außerdem schloss D-Wave laut Fortune die Übernahme von Quantum Circuits Inc. im Volumen von 550 Mio. US-Dollar ab. Damit erweitert das Unternehmen sein Portfolio um Gate-Model-Quantencomputing neben der bisherigen Annealing-Plattform.
Kursbild, Insiderverkäufe und Bewertung
Trotz des Anstiegs am Dienstag notiert die Aktie deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 US-Dollar aus Oktober 2025. In der Handelswoche vom 17. bis 20. Februar fiel das Papier laut 24/7 Wall St. um 8,19% und war damit der schwächste Wert unter den größeren börsennotierten Quantencomputing-Unternehmen in diesem Zeitraum.
Seit Jahresbeginn liegt die Aktie laut TipRanks mit rund 31% im Minus, während der S&P 500 sich vergleichsweise stabil hielt. 24/7 Wall St. berichtet zudem von anhaltendem Verkaufsdruck im gesamten Sektor seit Anfang 2026; auch IonQ und Rigetti wiesen demnach deutliche Verluste seit Jahresstart auf.
Zusätzlich fielen Insiderverkäufe auf: MarketBeat zufolge wurden in den vergangenen 90 Tagen insgesamt 1.074.466 Aktien im Wert von etwa 31,56 Mio. US-Dollar veräußert. Institutionelle Investoren halten laut derselben Quelle rund 42,47% der Aktien.
Bei der Bewertung sticht die Diskrepanz zwischen Börsenwert und Umsatz heraus: CNBC beziffert die Marktkapitalisierung auf rund 6,8 Mrd. US-Dollar bei einem Umsatz der letzten zwölf Monate von 24,14 Mio. US-Dollar. Laut Yahoo Finance lag die Bruttomarge bei etwa 82,82%, der Kassenbestand Ende Q3 2025 bei 836,2 Mio. US-Dollar. Der Nettoverlust der letzten zwölf Monate belief sich demnach auf rund 398,81 Mio. US-Dollar, das verwässerte Ergebnis je Aktie auf -1,44 US-Dollar.
Im Earnings-Call dürfte es damit vor allem um drei Punkte gehen: ob die jüngsten Vertragsabschlüsse den Umsatz spürbar beschleunigen, wie der Fahrplan im Gate-Model-Bereich nach der Quantum-Circuits-Übernahme vorankommt und ob es neue Angaben zu Cashburn sowie operativen Kosten gibt. Morgen vor Börsenstart liefert D-Wave dazu die nächsten konkreten Datenpunkte.
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