Die Coinbase-Aktie gerät massiv unter Druck. Am Donnerstag sackte der Titel um 13,34 Prozent auf 146,12 Dollar ab – und die Erholung lässt auf sich warten. Der Grund: Die gesamte Kryptobranche kämpft mit erheblichen Turbulenzen, und die führende US-Börse für digitale Assets bekommt das in voller Härte zu spüren.

Bitcoin-Crash zieht Coinbase mit

Die Kurskapriolen bei Bitcoin setzen dem Geschäftsmodell zu. Die größte Kryptowährung testete Anfang der Woche die Marke von 60.000 Dollar – der tiefste Stand seit November 2024. Zwar konnte sich Bitcoin bis Freitag wieder auf rund 65.000 Dollar erholen, doch die Nervosität bleibt. Für Coinbase bedeutet das: weniger Handelsvolumen, niedrigere Transaktionsgebühren, sinkende Erträge.

Die direkte Abhängigkeit vom Kryptomarkt zeigt sich auch in den Reaktionen der Analysten. BTIG senkte am Freitag das Kursziel deutlich von 420 auf 340 Dollar, hält aber am "Buy"-Rating fest. Die Begründung: Die niedrigeren Kurse bei Bitcoin und Co. schmälern die Umsatzaussichten der Handelsplattform.

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Cathie Wood trennt sich von Millionen-Position

Parallel zu den fallenden Kursen verkaufte Star-Investorin Cathie Wood am Freitag über 119.000 Coinbase-Aktien im Wert von etwa 17,4 Millionen Dollar über ihren ARK Invest Fonds. Andere institutionelle Investoren nutzten die Schwäche dagegen zum Einstieg – so baute beispielsweise BI Asset Management seine Position im vergangenen Quartal deutlich aus.

Schwache Zahlen erwartet

Am 12. Februar stehen die Quartalszahlen für das vierte Quartal an – und die Erwartungen sind gedämpft. Analysten rechnen mit einem Umsatz von rund 1,86 Milliarden Dollar, kaum mehr als die 1,84 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Gewinn je Aktie wird sogar ein deutlicher Rückgang von 2,04 auf 1,01 Dollar erwartet.

Zusätzlich hat Coinbase eine neue rechtliche Baustelle: Am 4. Februar reichte das Unternehmen Klage gegen den US-Bundesstaat Nevada ein. Der Vorwurf: Die Regulierungsbehörden versuchen, Coinbase-Produkte für Vorhersagemärkte unter Glücksspielgesetze zu zwingen.

Die kommenden Tage dürften richtungsweisend werden. Mit den Quartalszahlen am Mittwoch wird klar, wie stark die Marktturbulenzen das operative Geschäft tatsächlich getroffen haben.

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