Coinbase Aktie: Massiv unter Druck
Coinbase-Aktionäre stehen derzeit im Kreuzfeuer schlechter Nachrichten. Neben einer spürbaren Abkühlung am gesamten Kryptomarkt belasten gleich mehrere juristische Baustellen den Aktienkurs der Handelsplattform. Während US-Behörden in Nevada gegen bestimmte Produkte vorgehen, sorgen zusätzlich alte Verbindungen und Insider-Vorwürfe für erhebliche Verunsicherung bei den Anlegern.
Behördenstreit in Nevada
Ein wesentlicher Auslöser für die jüngste Nervosität ist eine Zivilklage des Nevada Gaming Control Board. Die Regulierungsbehörde wirft Coinbase vor, illegale Sportwetten anzubieten. Im Zentrum der Kritik stehen die sogenannten Vorhersagemärkte ("prediction markets"), die laut der Behörde ohne die erforderliche Lizenz betrieben werden. Ziel der Klage ist eine Unterlassungsverfügung, die Coinbase das Angebot dieser Produkte in Nevada untersagen würde. Das Unternehmen argumentiert hingegen, dass diese Produkte auf Bundesebene durch die CFTC reguliert seien und nicht unter das klassische Glücksspielrecht fielen.
Altlasten und Insider-Klagen
Als wäre der regulatorische Druck nicht genug, holt das Unternehmen auch die Vergangenheit ein. Ein Richter gab kürzlich grünes Licht für eine Aktionärsklage, die sich gegen Führungskräfte des Unternehmens richtet. Der Vorwurf: Insider hätten kurz nach dem Börsengang im Jahr 2021 Milliardenbeträge abgezogen und dabei vertrauliche Informationen genutzt, um Verlusten zuvorzukommen. Gleichzeitig sorgten Berichte über eine Investition von Jeffrey Epstein im Jahr 2014 für negative Schlagzeilen, die das Sentiment zusätzlich belasten.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Coinbase?
Marktumfeld und Kursverluste
Das Timing dieser Nachrichten könnte kaum schlechter sein, da auch der breite Kryptomarkt derzeit schwächelt. Bitcoin und Ethereum verzeichneten am Mittwoch spürbare Verluste. Diese enge Korrelation zieht die Coinbase-Aktie traditionell mit nach unten. Der Blick auf die Kursdaten verdeutlicht die brenzlige Lage: In den letzten 30 Tagen verlor das Papier über 33 Prozent an Wert und nähert sich mit aktuell rund 143,66 Euro bedrohlich seinem 52-Wochen-Tief bei 138,32 Euro.
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den 12. Februar 2026. An diesem Datum präsentiert Coinbase seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025. Analysten erwarten einen Umsatzrückgang auf etwa 1,85 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dieser Termin wird entscheidend sein, um zu bewerten, wie stark das operative Geschäft unter dem aktuellen Gegenwind leidet.
Coinbase-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Coinbase-Analyse vom 5. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Coinbase-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Coinbase-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Coinbase: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








