Coinbase steht kurz vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen massiv unter Beobachtung. Die Aktie hat seit Jahresbeginn deutlich an Wert verloren, und nun passen auch erste Analystenhäuser ihre Erwartungen nach unten an. Während der Bitcoin noch vergleichsweise stabil notiert, deutet eine spezifische Marktkennzahl darauf hin, dass sich große US-Adressen derzeit eher zurückhalten.

Analysten senken den Daumen

Kurz vor dem Finanzbericht für das vierte Quartal reagieren die Experten von BTIG auf die jüngste Kursschwäche. Das Analysehaus senkte sein Kursziel von 420 auf 340 US-Dollar, behielt jedoch die Kaufempfehlung bei. Der Hintergrund für diesen Schritt liegt in den fundamentalen Erwartungen: Die Analysten gehen von schwächeren Transaktionsvolumina im letzten Quartal aus.

Marktbeobachter werten die Beibehaltung der Kaufempfehlung trotz Zielsenkung so, dass der Markt die erwartete Schwäche bereits vorweggenommen haben könnte. Die Aktie notiert aktuell bei 135,74 Euro und hat allein in den letzten 30 Tagen über 36 Prozent an Wert eingebüßt. Das Erreichen des 52-Wochen-Tiefs unterstreicht die aktuelle Nervosität der Anleger.

Warnsignal „Coinbase Premium“

Ein Blick auf die Marktstruktur liefert eine mögliche Erklärung für die aktuelle Schwäche. Der sogenannte „Coinbase Premium Gap“ – eine Kennzahl, die die Preisdifferenz von Bitcoin auf Coinbase Pro im Vergleich zur Börse Binance misst – ist mit einem Wert von -167,8 deutlich in den negativen Bereich gerutscht.

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Ein negativer Wert wird oft als Indikator dafür interpretiert, dass das Kaufinteresse institutioneller US-Investoren im Vergleich zur globalen Nachfrage abkühlt. Dies deckt sich mit Beobachtungen im breiteren ETF-Sektor, wo die Zuflüsse zuletzt ein gemischtes Bild abgaben. US-basierte Fonds scheinen derzeit eher Risiken abzubauen, statt aggressiv zu akkumulieren.

Rechtliche Gemengelage

Neben der Marktdynamik bleibt das regulatorische Umfeld ein entscheidender Faktor. Coinbase kämpft an mehreren Fronten: In Nevada musste das Unternehmen vor kurzem eine juristische Schlappe hinnehmen, als ein Gericht einen Eilantrag bezüglich der Prognosemärkte ablehnte.

Gleichzeitig gibt es jedoch positive Signale auf Bundesebene. Die US-Aufsichtsbehörde CFTC hat einen früheren Vorschlag zum Verbot bestimmter Ereigniskontrakte zurückgezogen. Dies könnte auf eine künftig differenziertere Haltung der Regulierer gegenüber derivativen Kryptoprodukten hindeuten und mittelfristig für Entlastung sorgen.

Am 12. Februar 2026 wird Coinbase seine Bücher öffnen. Die anstehenden Quartalszahlen werden zeigen müssen, ob der massive Kursabschlag der letzten Wochen fundamental gerechtfertigt war oder ob der Markt im Vorfeld zu viel Pessimismus eingepreist hat.

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