Coinbase Aktie: Doppelt unter Beschuss
Für die Aktionäre von Coinbase reißt die Serie negativer Schlagzeilen nicht ab. Während der Kurs in den letzten Wochen bereits massiv an Boden verlor, sorgen nun brisante Gerichtsdokumente für Aufsehen: Der in Ungnade gefallene Finanzier Jeffrey Epstein war ein früher Geldgeber der Krypto-Plattform. Gleichzeitig eröffnet der US-Bundesstaat Nevada eine neue juristische Front, was die Unsicherheit am Markt weiter anheizt.
Brisante Enthüllungen aus der Vergangenheit
Das US-Justizministerium veröffentlichte heute Dokumente, die eine heikle historische Verbindung offenlegen. Demnach investierte Jeffrey Epstein im Dezember 2014 im Rahmen der Serie-C-Finanzierungsrunde rund drei Millionen Dollar in Coinbase. Besonders schwer wiegt dabei der Hinweis, dass Co-Gründer Fred Ehrsam über die Identität des Investors informiert gewesen sein soll.
Zwar verkaufte Epstein einen Teil seiner Beteiligung bereits 2018 gewinnbringend weiter, doch die späte Offenlegung dieser Verbindung trifft das Unternehmen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. In einer Phase, in der Vertrauen im Krypto-Sektor die wichtigste Währung ist, bedeutet diese Nachricht einen empfindlichen Reputationsschaden.
Regulatorischer Gegenwind aus Nevada
Als wäre die Unruhe um die historischen Geldgeber nicht genug, droht nun auch aktueller juristischer Ärger. Behörden im US-Bundesstaat Nevada haben Klage gegen die Handelsplattform eingereicht. Der Vorwurf: Coinbase soll mit seinen Prognosemärkten (Prediction Markets) unlizenzierte Wettgeschäfte betrieben haben. Diese Klage verschärft den Compliance-Druck auf das Unternehmen, das sich ohnehin bereits durch ein komplexes Geflecht an US-Regulierungen navigieren muss.
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Institutionelle Anleger ziehen sich zurück
Die fundamentalen Sorgen spiegeln sich deutlich im Verhalten der "Big Players" wider. Jüngste Berichte zeigen, dass institutionelle Investoren ihre Positionen signifikant reduzieren:
* Federated Hermes stieß im dritten Quartal 2025 fast seine gesamte Position ab (Reduktion um knapp 97 Prozent).
* Auch die Principal Financial Group verkaufte Anteile im zweistelligen Prozentbereich.
* Zudem trennte sich CFO Alesia Haas bereits Mitte Januar von einem Aktienpaket.
Dieses fehlende Vertrauen der Großanleger korrespondiert mit der drastischen Kursentwicklung. Auf Sicht von 30 Tagen brach die Aktie um über 41 Prozent ein und handelt aktuell bei 149,40 Euro – weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch, das bei über 360 Euro lag.
Die Kombination aus Reputationsrisiken durch die historischen Epstein-Verbindungen, den neuen juristischen Problemen in Nevada und einem allgemein schwachen Krypto-Marktumfeld setzt die Aktie unter erheblichen Rechtfertigungsdruck. Ob und wie schnell das Management das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen kann, bleibt die dominierende Frage der kommenden Wochen.
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