Coinbase Aktie: Riskanter Ausblick!
Wenn Bitcoin strauchelt, gerät Coinbase fast automatisch mit ins Rutschen. Genau das war diese Woche zu sehen: Der Kryptomarkt drehte deutlich nach unten – und ausgerechnet jetzt rückt der nächste Quartalsbericht näher. Für Anleger zählt damit vor allem eines: Wie widerstandsfähig sind die Einnahmen, wenn der Handel abkühlt?
Kryptomarkt zieht Coinbase runter
Auslöser der jüngsten Schwäche war vor allem der breite Abverkauf bei Kryptowährungen. Bitcoin fiel unter wichtige psychologische Marken und rutschte zeitweise auf den niedrigsten Stand seit Ende 2024. Das traf Coinbase in einer Phase, in der die Stimmung ohnehin fragil ist.
Das spiegelt sich auch im Marktbild wider: Der Krypto-„Fear & Greed Index“ fiel zuletzt in den Bereich „Extreme Fear“. Solche Phasen gehen oft mit sinkender Risikobereitschaft einher – und damit auch mit weniger Handelsaktivität, von der Coinbase stark abhängt.
Bei der Aktie zeigt sich der Druck inzwischen deutlich: In den letzten 30 Tagen ging es um 37,23% nach unten, und der Kurs markierte diese Woche ein neues 52‑Wochen‑Tief bei 131,18 €.
Blick auf die Zahlen am 12. Februar
Nächsten Donnerstag (12. Februar) legt Coinbase die Zahlen für das vierte Quartal vor. Der Konsens rechnet dabei mit einer spürbar niedrigeren Profitabilität als im Vorjahr: Erwartet werden 1,01 US‑Dollar Gewinn je Aktie nach 2,04 US‑Dollar ein Jahr zuvor. Beim Umsatz wird dagegen mit rund 1,86 Mrd. US‑Dollar gerechnet – ungefähr auf Vorjahresniveau.
Entscheidend dürfte werden, ob Coinbase zusätzliche Erlösquellen jenseits der klassischen Handelsgebühren überzeugend darstellen kann. Denn wenn ein „Crypto Winter“ die Aktivität dämpft, wird genau diese Abhängigkeit schnell zum Problem.
BTIG senkt Kursziel – und ein Etappensieg vor Gericht
Auf die eingetrübte Marktlage reagierte BTIG am Donnerstag mit einer Anpassung: Das Haus blieb zwar bei „Buy“, senkte aber das Kursziel von 420 auf 340 US‑Dollar. Begründung: die aktuelle Schwäche bei Krypto-Assets. Gleichzeitig verwiesen die Analysten darauf, dass Rücksetzer für langfristig orientierte Investoren attraktiv sein könnten.
Neben dem Marktstress gab es auch eine positive Nachricht aus dem Gerichtssaal: In Nevada lehnte ein Richter den Antrag der Glücksspielaufsicht ab, Coinbases neue Prediction Markets sofort stillzulegen. Die Behörde sieht darin unerlaubte Sportwetten, Coinbase verweist auf eine bundesweite Aufsicht durch die CFTC. Eine weitere Anhörung ist für nächste Woche angesetzt – bis dahin dürfen die Märkte weiterlaufen.
Am 12. Februar richtet sich der Fokus damit klar auf den Quartalsbericht: Die erwartete Gewinnabkühlung ist eingepreist – umso wichtiger wird, ob das Management nachvollziehbar darlegt, wie sich das Geschäft 2026 auch bei schwachem Kryptomarkt stabilisieren soll.
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