Cardano: Milliardenverluste im Krypto-Crash
Charles Hoskinson, der Gründer von Cardano, meldete sich inmitten einer brutalen Verkaufswelle mit einem offenen Geständnis zu Wort: Über 3 Milliarden US-Dollar an Papiervermögen hat der jüngste Absturz ihn persönlich gekostet. Während der breite Krypto-Markt Milliarden an Positionen liquidiert, versucht Hoskinson, den Fokus weg vom Kursdesaster auf die technische Entwicklung zu lenken. Doch angesichts neuer Jahrestiefs liegen die Nerven der Anleger blank.
Die Lawine der Liquidationen
Der massive Kursrutsch bei Cardano ist Teil einer umfassenden Marktkorrektur, die durch Panikverkäufe und Zwangsliquidationen beschleunigt wurde. Daten von CoinGlass zeigen, dass innerhalb von nur 24 Stunden Krypto-Positionen im Wert von rund 2,65 Milliarden US-Dollar glattgestellt wurden.
Betroffen waren überwiegend Long-Positionen von Händlern, die auf steigende Kurse gesetzt hatten. Dieser Dominoeffekt riss auch die Leitwährung Bitcoin unter die Marke von 66.000 US-Dollar, was den Druck auf Altcoins wie Cardano drastisch erhöhte. Die makroökonomischen Unsicherheiten verstärken die extreme Angst im Markt zusätzlich.
Hoskinsons Reaktion und technischer Ausblick
Trotz der massiven Verluste nutzte Hoskinson seinen Livestream unter dem Titel "Red Days", um an die langfristige Vision des Projekts zu erinnern. Er betonte, dass seine Motivation nicht finanzieller Natur sei und verwies auf seine Integrität im Gegensatz zu gescheiterten Akteuren der Branche.
Statt auf den Preis sollten sich Investoren auf die anstehenden Meilensteine der Roadmap konzentrieren:
* Hydra: Eine Layer-2-Lösung, die den Transaktionsdurchsatz des Netzwerks massiv skalieren soll.
* Midnight: Eine Datenschutz-Sidechain, die neue geschäftliche Anwendungsfälle erschließt.
* Governance: Die Festigung der dezentralen Entscheidungsstrukturen.
Prekäre Charttechnik
Die fundamentale Zuversicht des Gründers steht im harten Kontrast zur charttechnischen Realität. Cardano notiert aktuell bei 0,26 US-Dollar und damit exakt auf dem 52-Wochen-Tief. Allein in den letzten sieben Tagen verlor der Token über 21 Prozent an Wert, auf Monatssicht steht ein Minus von rund 37 Prozent zu Buche.
Für Cardano-Halter ist die Verteidigung der psychologisch wichtigen Marke von 0,25 US-Dollar nun essenziell. Ein Bruch dieser Unterstützung könnte eine weitere Verkaufswelle auslösen. Eine Bodenbildung hängt maßgeblich davon ab, ob der Gesamtmarkt die aktuelle Liquidationsphase abschütteln kann.
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