Coinbase Aktie: Heftige Turbulenzen?
Coinbase bekommt gleich von zwei Seiten Gegenwind: Ein schwächerer Kryptomarkt drückt die Stimmung, und aus Nevada kommt zusätzlicher regulatorischer Ärger. Das ist unangenehm, weil es ausgerechnet einen Geschäftsbereich betrifft, in dem das Unternehmen wachsen will. Entscheidend wird nun, ob die kommenden Quartalszahlen genug Klarheit liefern, um die Debatte zu sortieren.
Kryptomarkt zieht die Aktie mit
Der Kurs von Coinbase reagiert weiter eng auf die Bewegung von Bitcoin. Weil Bitcoin zuletzt unter der psychologisch wichtigen Marke von 80.000 US-Dollar notierte, gerieten „Equity-Proxies“ wie Coinbase unter Verkaufsdruck. Marktbeobachter verweisen zudem auf eine vorübergehende Liquiditätsverknappung, die typischerweise besonders volatile Titel stärker trifft.
Auch im bereitgestellten Kursbild zeigt sich der Druck: In den vergangenen 30 Tagen liegt die Aktie deutlich im Minus (‑40,66%).
Ark Invest kauft – trotz Schwäche
Trotz der jüngsten Rücksetzer bleibt institutionelles Interesse sichtbar. Laut den am Dienstag gemeldeten Daten hat Ark Invest um Cathie Wood am Montag über aktiv gemanagte ETFs seine Position in Coinbase aufgestockt – und zwar in einer Phase, in der sowohl Coinbase als auch Bitcoin nachgaben.
Was bedeutet das? Zumindest unterstreicht es, dass Ark an der langfristigen Investmentthese festhält, selbst wenn kurzfristig die Liquidität im Markt knapper wird und die Schwankungen zunehmen.
Ärger mit Nevadas Aufseher – Fokus auf Prediction Markets
Zusätzliche Brisanz bringt eine Beschwerde des Nevada Gaming Control Board gegen Coinbase Financial Markets. Der Vorwurf: Bestimmte Prediction-Market-Produkte könnten als nicht lizenzierte Sportwetten einzustufen sein. Damit rückt ein neuer Compliance-Risikofaktor in den Vordergrund – und zwar gezielt in dem Feld rund um Derivate und Prediction Markets, das für die Expansion relevant ist.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Institutionelle Aktivität: Ark Invest stockte am Montag (02.02.2026) Coinbase-Anteile über ETFs auf
- Regulatorisches Thema: Beschwerde in Nevada wegen mutmaßlich nicht lizenzierter Sportwetten über Prediction Markets
- Nächster Fixpunkt: Quartalszahlen am 12. Februar 2026 (u. a. mit Updates zu Handelsvolumen, Transaktionserlösen und möglichen Effekten der Regulierung)
Operativ meldete Coinbase zudem eine ausgeweitete Einbindung in Crypto ISAC, um Bedrohungsinformationen zu Cyberrisiken branchenweit zu teilen – ein Signal, dass Sicherheits- und Infrastrukturthemen weiter hoch priorisiert werden.
Am 12. Februar 2026 dürfte sich der Blick dann klar auf die Zahlen richten: Entscheidend sind Updates zu Handelsaktivität und Erlösen – und ob das Management die regulatorische Baustelle in Nevada bereits finanziell oder strategisch greifbar einordnen kann.
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