Der Kryptomarkt erlebt derzeit eine seiner schwersten Korrekturen der jüngeren Geschichte. Nachdem Bitcoin im Oktober 2025 noch ein Allzeithoch von 126.080 Dollar markierte, hat sich der Preis binnen vier Monaten mehr als halbiert. In der Nacht auf heute fiel die Kryptowährung zeitweise bis auf 60.074 Dollar – der tiefste Stand seit Oktober 2024. Am Freitagnachmittag handelte Bitcoin bei rund 67.100 Dollar.

Perfekter Sturm aus mehreren Faktoren

Für die Talfahrt war kein einzelnes Ereignis ausschlaggebend. Vielmehr sorgte das Zusammenspiel mehrerer Belastungsfaktoren für massiven Verkaufsdruck. Die geopolitischen Spannungen rund um Grönland und Venezuela unter der Trump-Administration verunsicherten die Märkte. Hinzu kommt die mangelnde Nachfrage großer institutioneller Investoren – ein deutlicher Stimmungswandel nach der Euphorie von 2025.

Besonders brisant: Allein am Dienstag und Mittwoch flossen über 800 Millionen Dollar aus Spot-Bitcoin-ETFs ab. Diese börsengehandelten Fonds, die 2025 noch als Katalysatoren für den Aufstieg galten, beschleunigen nun die Abwärtsspirale. Analysten der Deutschen Bank führen den jüngsten Kursrutsch auf „massive Abhebungen aus institutionellen ETFs" zurück.

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Liquidationswelle rollt über den Markt

Die psychologische Komponente zeigt den Ernst der Lage. Der CMC Crypto Fear & Greed Index fiel auf nur noch 5 Punkte – ein Signal für „extreme Angst" und der niedrigste Stand seit Juli 2023. Diese Panik entlud sich in gewaltigen Zwangsverkäufen: Innerhalb von 24 Stunden wurden Positionen im Wert von 2,59 Milliarden Dollar liquidiert, der Großteil davon optimistische Long-Wetten.

Am Donnerstag brach Bitcoin um über 13 Prozent ein – der größte Tagesverlust seit November 2022. Trader scheuen sich, das sprichwörtliche „fallende Messer" zu fangen. Vincent Liu von Kronos Research spricht von einem „perfekten Sturm" aus erzwungenen Liquidationen gehebelter Positionen und einem Risiko-Off-Szenario im makroökonomischen Umfeld.

Strategy-Chef gibt sich gelassen

Während viele Investoren nervös werden, zeigt sich Strategy-CEO Phong Le betont entspannt. Trotz eines gemeldeten Nettoverlusts von 12,6 Milliarden Dollar im vierten Quartal 2025 sieht er das Geschäftsmodell nicht gefährdet. Erst bei einem massiven Kurssturz auf 8.000 Dollar würde es für das Software-Unternehmen ernsthaft wackeln – eine Schmerzgrenze, die noch weit entfernt liegt.

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen beziffert CoinMarketCap aktuell auf nur noch etwa 2,24 Billionen Dollar. Anfang 2026 waren es noch rund 3 Billionen Dollar. Mit einer Marktkapitalisierung von etwa 1,33 Billionen Dollar dominiert Bitcoin weiterhin den Markt. Die Frage bleibt: Kann sich der Kurs im Bereich zwischen 58.000 und 60.000 Dollar stabilisieren? Ein dauerhaftes Unterschreiten könnte nach Einschätzung technischer Analysten weiteren Abwärtsdruck bis in den Bereich von 50.000 Dollar auslösen.

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