Für Coinbase steht eine Woche an, die über die künftige Ausrichtung der US-Kryptoregulierung mitentscheiden könnte. Während sich Bitcoin von seinem Rutsch in Richtung 60.000 Dollar erholt, richtet sich der Blick auf zwei Termine: Am Dienstag lädt das Weiße Haus zum Regulierungsgipfel, am Donnerstag folgen die Quartalszahlen.

Regulierungs-Showdown am Dienstag

Bereits morgen, am 10. Februar 2026, treffen im Weißen Haus die Welten aufeinander: Vertreter großer US-Banken sowie führende Krypto-Unternehmen wie Coinbase und Circle sollen gemeinsam eine Lösung für die festgefahrene Debatte um den CLARITY Act finden.

Im Kern geht es um verzinsliche Stablecoins. Traditionelle Banken warnen, dass Stablecoin-Erträge einen unfairen Wettbewerbsvorteil schaffen und Kundeneinlagen abziehen könnten. Die Regierung hat den Beteiligten eine Frist gesetzt, um eine Kompromissformel zu finden – andernfalls droht das Gesetz im Bankenausschuss des Senats zu scheitern.

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Analysten senken Kursziele vor Quartalsbericht

Am Donnerstag, 12. Februar, legt Coinbase seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Die Erwartungen sind gedämpft:

  • Citigroup reduzierte das Kursziel von 505 auf 400 Dollar und prognostiziert einen GAAP-Verlust von etwa 2,64 Dollar je Aktie aufgrund von Buchverlusten bei Krypto-Beständen
  • BTIG senkte das Ziel von 420 auf 340 Dollar, da die Handelsvolumina schwächer ausfallen als der Gesamtmarkt
  • Cantor Fitzgerald sieht langfristiges Potenzial, bleibt aber mit einem Ziel von 277 Dollar vorsichtig

Alle drei Institute behalten grundsätzlich positive Ratings bei, verweisen aber auf die aktuell schwierige Marktlage. Insbesondere institutionelle Kunden hätten zuletzt weniger gehandelt.

Bitcoin-Erholung sorgt für Stabilisierung

Das operative Umfeld bleibt volatil. Bitcoin hatte kürzlich die Marke von 60.000 Dollar getestet, bevor eine Erholung auf rund 68.000 Dollar am Wochenende einsetzte. Auslöser der Schwankungen waren ETF-Abflüsse und die festgefahrene Regulierungsdebatte in Washington.

Für Coinbase dürfte die Kombination aus politischem Signal am Dienstag und Geschäftszahlen am Donnerstag richtungsweisend sein – sowohl für die kurzfristige Kursentwicklung als auch für die mittelfristige strategische Positionierung im US-Markt.

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