Cardano: Aufwärtskurve unverkennbar
Cardano bekommt heute einen neuen Zugang für institutionelle Anleger: Die CME Group, die nach eigenen Angaben weltweit größte Derivatebörse, startet offiziell ADA-Futures. Damit reiht sich ADA bei der CME in die kleine Gruppe von Kryptowährungen mit reguliertem Futures-Handel ein – neben Bitcoin, Ethereum, XRP und Solana.
Was ändert sich dadurch konkret für den Handel mit ADA? Vor allem entsteht ein standardisierter, regulierter Derivatemarkt, über den Marktteilnehmer Kursrisiken absichern oder gezielt Exposure aufbauen können.
- Start: heute
- Produkte: Standard- und Micro-ADA-Futures
- Abrechnung: finanziell (Cash Settlement) über CME CF Cardano-Dollar Reference Rate (ADAUSD_RR)
- Kontraktgrößen: 100.000 ADA (Standard) und 10.000 ADA (Micro)
Kontrakte: Standard und Micro
Die CME hatte die Einführung am 15. Januar in einer offiziellen Mitteilung angekündigt. Gehandelt werden zwei Größen: Ein Standardkontrakt entspricht 100.000 ADA, der Micro-Kontrakt 10.000 ADA und senkt damit die Einstiegshürde.
Laut Kontraktspezifikation werden die Futures bar abgerechnet und beziehen sich auf die ADAUSD-Referenzrate. Die kleinste Preisbewegung liegt bei 0,00025 US-Dollar je ADA, was 25 US-Dollar pro Standardkontrakt entspricht.
Giovanni Vicioso, Global Head of Cryptocurrency Products bei der CME Group, begründete den Schritt in der Pressemitteilung mit der Nachfrage nach „vertrauenswürdigen, regulierten Produkten“, um Preisrisiken zu managen und zusätzliche Werkzeuge für den Zugang zum Kryptomarkt zu bekommen.
Reaktionen aus der Branche
Aus dem institutionellen Umfeld kamen zustimmende Kommentare. Bob Fitzsimmons (Executive Vice President, Wedbush Securities) verwies darauf, dass Wedbush die fortschreitende Reife regulierter Krypto-Futures-Listings sehe und die Produkterweiterung unterstütze.
Martin Franchi, CEO von NinjaTrader, sprach von einem „Wendepunkt“ für die Futures-Branche, weil dadurch „innovativere und zugänglichere“ Zugänge für Trader entstünden, die Krypto-Exposure suchen.
Netzwerk-Fahrplan: Protocol 11 und „Midnight“
Parallel zum CME-Start bleibt die Entwicklungsagenda aktiv. Nach Updates von Intersect (Governance-Organisation) durchläuft Protocol 11 (auch „van Rossem Hard Fork“ genannt) frühe Abstimmungs- und Planungsphasen. Der Hard Fork soll die Performance von Plutus-Smart-Contracts verbessern und neue kryptografische Fähigkeiten bringen.
Der Ende Januar skizzierte Zeitplan nennt unter anderem:
- Cardano Node 10.6.2: Pre-Release für SanchoNet-Tests
- Cardano Node 10.7.0: Kandidat für den Mainnet-Hard-Fork
Dazu kommt das Projekt Midnight: Gründer Charles Hoskinson stellte die Privacy-Sidechain am 27. Januar in Sapporo als „crown jewel“ des Ökosystems vor. Der Mainnet-Start sei „in naher Zukunft“ geplant, nach einer ersten Phase, die im Dezember 2025 begonnen habe.
Zum Marktbild: Cardano liegt laut CoinMarketCap nach Marktkapitalisierung unter den Top 15. Im Umlauf sind rund 36 Milliarden ADA bei einer maximalen Menge von 45 Milliarden ADA. Der Futures-Start fällt zudem in eine Phase breiterer Volatilität am Kryptomarkt.
Unterm Strich erweitert der CME-Start heute die institutionelle Handelsinfrastruktur für ADA – während mit Protocol 11 und der Midnight-Sidechain bereits die nächsten technisch geprägten Meilensteine im Raum stehen.
Cardano: Kaufen oder verkaufen?! Neue Cardano-Analyse vom 09. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Cardano-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Cardano-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 09. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Cardano: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








