UnitedHealth Aktie: Solider Ausblick
UnitedHealth legt Zahlen für 2025 vor – und schiebt gleich einen ersten Rahmen für 2026 hinterher. Auffällig: Trotz eines spürbaren Sonderaufwands bleibt der Konzern auf Wachstumskurs. Doch wie belastbar ist der Ausblick, wenn im Gesundheitssektor die Kosten weiter steigen und die Regulierung in Bewegung ist?
2025: Wachstum – mit Sonderlasten
Im Gesamtjahr 2025 stieg der Umsatz auf 447,6 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 12% gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis lag bei 19,0 Mrd. US-Dollar, der operative Cashflow bei 19,7 Mrd. US-Dollar. Im vierten Quartal kamen 113,2 Mrd. US-Dollar Umsatz hinzu.
Beim Ergebnis je Aktie zeigt sich, dass 2025 nicht nur aus „normalem Geschäft“ bestand: Das bereinigte EPS lag bei 16,35 US-Dollar – enthalten war allerdings auch eine Nachsteuerbelastung von 1,6 Mrd. US-Dollar, die laut Unternehmen aus Kosten rund um einen Cyberangriff, Desinvestitionen sowie Restrukturierung resultierte. Heißt: Ein Teil der Ergebnisdelle ist erklärbar durch Einmaleffekte, nicht zwingend durch eine grundsätzliche Schwäche im Kerngeschäft.
Wichtige Kennzahlen im Überblick:
- Umsatz 2025: 447,6 Mrd. US-Dollar (+12%)
- Operatives Ergebnis 2025: 19,0 Mrd. US-Dollar
- Operativer Cashflow 2025: 19,7 Mrd. US-Dollar
- Bereinigtes EPS 2025: 16,35 US-Dollar
- Umsatz Q4 2025: 113,2 Mrd. US-Dollar
2026: Höheres EPS, Umsatz vorsichtiger
Für 2026 formuliert UnitedHealth einen ersten Ausblick: Der Umsatz soll über 439,0 Mrd. US-Dollar liegen. Beim bereinigten Gewinn je Aktie stellt das Management mehr als 17,75 US-Dollar in Aussicht. Das würde einem EPS-Wachstum von mindestens 8,6% entsprechen.
Interessant ist dabei die Kombination: Der Gewinnausblick wirkt ambitionierter als die Umsatzlinie. Das kann darauf hindeuten, dass UnitedHealth für 2026 mit Effizienzgewinnen rechnet oder dass Belastungsfaktoren aus 2025 (wie die genannten Sonderposten) weniger stark ins Gewicht fallen sollen.
Branche bleibt der Unsicherheitsfaktor
Der Rückenwind kommt nicht ohne Gegenwind: Im Krankenversicherungssektor sind steigende medizinische Kosten und regulatorische Entwicklungen zentrale Themen. Der Quelltext verweist ausdrücklich auf Diskussionen rund um Medicare-Advantage-Vergütungssätze – ein Punkt, der für die Branche (und damit auch für UnitedHealth) bei Margen und Planbarkeit eine Rolle spielt.
An der Börse spiegelt sich die angespannte Gemengelage zumindest im mittelfristigen Bild: In den letzten 30 Tagen liegt die Aktie knapp 20% im Minus, trotz leichter Stabilisierung zuletzt.
Zum nächsten wichtigen Gradmesser wird damit vor allem, ob UnitedHealth 2026 tatsächlich ein bereinigtes EPS von über 17,75 US-Dollar liefern kann – und ob der Konzern dabei die branchentypischen Kostentreiber und regulatorischen Vorgaben sauber ausbalanciert.
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