Coeur Mining Aktie: Gerichtliche Hürde
Kurz vor der entscheidenden Abstimmung über die 7-Milliarden-Dollar-Fusion mit New Gold muss sich Coeur Mining mit Klagen auseinandersetzen. Zwei Aktionäre werfen dem Unternehmen vor, wichtige Informationen zur geplanten Übernahme verschwiegen zu haben. Die Abstimmung am 27. Januar 2026 rückt näher – und damit die Frage, ob das Mega-Projekt ins Wanken gerät.
Die Vorwürfe im Detail
Am 6. und 8. Januar reichten Kläger beim Supreme Court of New York Beschwerden ein. Ihr Vorwurf: Die Proxy-Erklärung zur Fusion enthalte irreführende Angaben oder lasse wesentliche Details aus. Die Klagen zielen darauf ab, die Transaktion zu stoppen, bis Coeur Mining nachbessert – plus Schadensersatzforderungen.
Coeur reagierte mit zusätzlichen Offenlegungen, betont aber, die Klagen seien unbegründet. Die freiwillige Nachreichung von Informationen diene lediglich dazu, Verzögerungen und Prozesskosten zu vermeiden. Eine Einschätzung zur Erfolgsaussicht der Klagen gibt das Unternehmen nicht ab.
Strategische Bedeutung der Übernahme
Die im November 2025 angekündigte Fusion würde Coeur Mining in eine neue Liga katapultieren. Aus dem mittelgroßen Produzenten entstünde ein nordamerikanischer Schwergewicht mit sieben Minen, die 2026 rund 900.000 Unzen Gold und 20 Millionen Unzen Silber fördern sollen. New Gold-Aktionäre erhielten 0,4959 Coeur-Aktien je Anteil und würden 38 Prozent der fusionierten Gesellschaft halten.
Die Kennzahlen klingen vielversprechend: 3 Milliarden Dollar EBITDA und 2 Milliarden Dollar freier Cashflow werden für 2026 prognostiziert – deutlich über Coeurs bisherigen Einzelwerten. CEO Mitch Krebs verwies im November darauf, dass die Übernahme das Wachstum beschleunigen und die Bilanz auf Investment-Grade-Niveau heben könnte.
Mit der erwarteten Marktkapitalisierung von 20 Milliarden Dollar würde Coeur für die Aufnahme in große US-Indizes in Frage kommen. Institutional Shareholder Services empfahl New Gold-Aktionären bereits, für die Fusion zu stimmen. Auch Moody's prüft Rating-Upgrades für beide Unternehmen.
Entscheidung am 27. Januar
Die Abstimmung der Coeur-Aktionäre findet in zehn Tagen statt. Neben der Freigabe der Aktienausgabe an New Gold-Anteilseigner muss auch die Erhöhung der genehmigten Aktienzahl beschlossen werden. Die rechtlichen Auseinandersetzungen dürften bis dahin nicht beigelegt sein – ob sie die Zustimmung beeinflussen, bleibt offen.
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