Silber gerät zu Wochenbeginn gleich von mehreren Seiten in die Zange. Eine geopolitische Eskalation im Nahen Osten hat die Energiepreise nach oben getrieben – und damit Inflations- und Zinssorgen neu entfacht. Genau dieses Umfeld erwies sich für den Silberpreis als Gift: Ein kurzer „Sicherer-Hafen“-Impuls wurde schnell wieder abverkauft.

Nahost-Eskalation schürt Inflationssorgen

Nach Angriffen der USA und Israels auf den Iran am Wochenende zogen die Ölpreise spürbar an. Brent und WTI kletterten deutlich. Für Edelmetalle ist das eine heikle Mischung: Steigende Energiepreise erhöhen die Inflationserwartungen – und verschieben damit den Fokus der Märkte sofort auf die Geldpolitik.

Silber reagiert in solchen Phasen oft empfindlich, weil es stärker als andere Edelmetalle vom Zinsumfeld abhängt. Die entscheidende Frage ist daher: Wie stark bremst der neue Inflationsimpuls die Hoffnung auf bald sinkende US-Zinsen?

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Renditen hoch, Dollar fester – schlechte Mischung für Silber

Die wachsende Inflationsgefahr dämpfte die Erwartungen an eine schnelle, deutliche Lockerung durch die US-Notenbank Fed. In der Folge stiegen die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen. Das setzt zinslose Edelmetalle unter Druck, weil Anleihen bei höheren Renditen als Alternative attraktiver wirken.

Parallel legte der US-Dollar zu. Da Silber in US-Dollar gehandelt wird, verteuert ein stärkerer Greenback das Metall für Käufer aus anderen Währungsräumen – ein Faktor, der die physische Nachfrage dämpfen kann.

Druck auch bei Minenwerten – Chartbild trübt sich ein

Der Abgabedruck blieb nicht auf Silber beschränkt. Auch Gold gab nach, ebenso andere industriell genutzte Metalle wie Platin, Palladium und Kupfer. Im Fahrwasser fallender Rohstoffpreise gerieten zudem große Förderunternehmen unter Druck: Coeur Mining, First Majestic Silver und Hecla Mining verloren am 2. und 3. März jeweils. Fresnillo gab am 3. März nach; als Belastungsfaktor wurde unter anderem eine erhöhte Investitionsprognose genannt – trotz gemeldeter starker Gewinne für 2025.

Aus technischer Sicht hat sich das Bild für Silber ebenfalls eingetrübt. Im Markt wird auf das Risiko weiterer Rückgänge verwiesen, falls wichtige Unterstützungsmarken unterschritten werden.

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