Coeur Mining stellt die Weichen für einen deutlich größeren Maßstab – und liefert dazu erstmals recht konkrete Zielmarken. Im Mittelpunkt steht die geplante Transaktion mit New Gold, die das Unternehmen in eine andere Liga heben soll. Doch warum ist diese Größe für Anleger mehr als nur ein Prestige-Thema?

Deal als Wachstumsmotor

Auf der BMO Global Metals, Mining & Critical Minerals Conference am Freitag skizzierte CEO Mitch Krebs, welche Struktur sich nach Abschluss der New-Gold-Transaktion ergeben soll. Der Zusammenschluss würde das Unternehmen laut Management in eine größere Vergleichsgruppe innerhalb der Branche verschieben – mit einer pro-forma Marktkapitalisierung von rund 25 Milliarden US-Dollar.

Der Kernpunkt: Coeur will nicht nur größer werden, sondern zugleich stabiler durch Rohstoffzyklen kommen. Genau hier setzt die Integrationslogik an.

Zahlen, Kosten – und was dahintersteckt

Für die kombinierte Gruppe stellte das Management pro-forma Erwartungen von über 3 Milliarden US-Dollar EBITDA sowie mehr als 2 Milliarden US-Dollar Free Cashflow in den Raum. Operativ wird ein jährliches Produktionsprofil von rund 20 Mio. Unzen Silber, 900.000 Unzen Gold und 100 Mio. Pfund Kupfer erwartet.

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Besonders wichtig für die Investment-Story ist die Kostenseite: Durch die Einbindung der New-Gold-Assets Rainy River und New Afton sollen die Produktionskosten über das gesamte Portfolio hinweg um knapp 20% sinken. Diese Effizienzgewinne bezeichnete die Führung ausdrücklich als Risikopuffer – weil geringere Kosten in schwächeren Rohstoffphasen die Ertragskraft eher stützen.

Kapitalstrategie: Von Exploration bis Index-Fantasie

Die Präsentation folgt auf die Veröffentlichung der Zahlen für 2025 Anfang dieser Woche. Für das Gesamtjahr meldete das Unternehmen Umsätze von 2.070,13 Mio. US-Dollar und einen Nettogewinn von 585,87 Mio. US-Dollar. Für 2026 hatte Coeur (ohne New Gold) zuletzt eine Produktion von 390.000 bis 460.000 Unzen Gold sowie 18,2 bis 21,3 Mio. Unzen Silber in Aussicht gestellt.

Mit dem größeren Cashflow-Profil rückt laut Management außerdem eine Perspektive in den Fokus: Kennzahlen, die ein Investment-Grade-Niveau ermöglichen könnten. Das wiederum würde nach Einschätzung der Unternehmensführung die Chancen erhöhen, in wichtige US-Aktienindizes aufgenommen zu werden – und damit mehr institutionelles Kapital anzuziehen. Parallel dazu sollen die eigenständigen Explorationsausgaben im laufenden Jahr vor dem Vollzug der Transaktion um knapp 50% steigen, um bestehende Lagerstätten schneller weiterzuentwickeln. Nach Closing soll der zusätzliche Mittelzufluss helfen, Reserven aufzubauen und überschüssiges Kapital an Aktionäre zurückzuführen.

An der Börse spiegelt sich der Optimismus bereits wider: Am Freitag markierte der Titel mit 22,99 € ein neues 52‑Wochen-Hoch.

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