Cisco Systems setzt gemeinsam mit Nvidia und Sharon AI ein deutliches Zeichen im asiatisch-pazifischen Raum. Gestern wurde in Australien die landesweit erste „Secure AI Factory“ offiziell in Betrieb genommen, um die regionale Datenhoheit und technologische Souveränität zu stärken. Damit adressiert der Netzwerkgigant die steigende Nachfrage nach lokaler Infrastruktur für hochkomplexe KI-Modelle.

Massive Rechenpower für den Kontinent

Das Herzstück der neuen Anlage bildet eine leistungsstarke Hardware-Kombination: 1024 NVIDIA Blackwell Ultra Grafikprozessoren arbeiten Hand in Hand mit Ciscos UCS-Servern und der Nexus Hyperfabric-Technologie. Dieser technologische Schulterschluss soll Unternehmen die nötige Performance liefern, um anspruchsvolles maschinelles Lernen direkt im eigenen Land abzuwickeln.

Ziel ist es, die Verarbeitung sensibler Informationen innerhalb der Landesgrenzen zu halten. Damit reagiert Cisco auf die wachsenden Anforderungen von Unternehmen und Behörden, die bei der Nutzung künstlicher Intelligenz keine Kompromisse bei der Datensicherheit eingehen wollen.

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Souveränität als Verkaufsargument

Warum ist dieser Schritt für Cisco gerade jetzt so wichtig? Im Wettbewerb um die Vorherrschaft bei KI-Infrastrukturen wird die Kontrolle über die eigenen Daten zum entscheidenden Faktor. Kann Cisco durch diese gezielte Spezialisierung seine Rolle im Schatten der großen Cloud-Anbieter erfolgreich behaupten?

Gemeinsam mit dem Partner Sharon AI bietet Cisco eine geschützte Umgebung („Sandbox“) an, in der Kunden neue KI-Konzepte testen können, bevor sie diese im großen Stil ausrollen. Dies stützt nicht nur den nationalen KI-Plan Australiens, sondern positioniert Cisco als verlässlichen Partner für stark regulierte Industrien in der gesamten Region.

Kurs bleibt in Schlagdistanz

An der Börse wird dieser strategische Vorstoß stabil aufgenommen. Mit einem Schlusskurs von 65,95 Euro am Montag notiert das Papier weiterhin in Schlagdistanz zum jüngsten 52-Wochen-Hoch von 72,01 Euro. Auf Sicht von 12 Monaten verzeichnet der Titel damit ein solides Plus von gut neun Prozent.

Die Eröffnung der KI-Fabrik markiert einen wichtigen Meilenstein in der Transformation vom reinen Netzwerkausrüster zum integrierten KI-Plattform-Anbieter. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird nun sein, wie schnell die neue Infrastruktur neue Großkunden im asiatischen Markt bindet und ob sich die Investitionen zeitnah in den Cloud-Umsätzen niederschlagen.

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