Die Aktionäre von Apple treffen sich heute virtuell zur Jahreshauptversammlung 2026. Auf der Agenda stehen neben Routinepunkten wie der Wahl des Aufsichtsrats auch brisante Themen – darunter ein Antrag zur Bewertung der Risiken in der chinesischen Fertigung. Der Vorstand empfiehlt, dagegen zu stimmen.

Governance-Fragen im Fokus

Stimmberechtigt sind alle Aktionäre, die zum Stichtag 2. Januar 2026 im Register eingetragen waren. Sie entscheiden über die Zusammensetzung des Board of Directors und die Bestätigung von Ernst & Young LLP als Wirtschaftsprüfer für das laufende Jahr.

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Ein besonderer Punkt: Die Wiederwahl von Chairman Art Levinson (75) und Audit-Committee-Chef Ron Sugar (77). Beide überschreiten die unternehmenseigene Altersgrenze von 75 Jahren für Direktoren. Der Vorstand begründet die Ausnahme mit der Notwendigkeit von Kontinuität und der jahrzehntelangen Erfahrung beider Führungskräfte.

China-Risiken auf dem Prüfstand

Der wohl kontroverseste Tagesordnungspunkt stammt von den Aktionären selbst: Sie fordern eine Risikoanalyse zur Abhängigkeit von chinesischen Produktionsstätten. Apple fertigt einen Großteil seiner Geräte in der Volksrepublik – ein strategisches Thema, das in Zeiten geopolitischer Spannungen an Brisanz gewinnt. Die Unternehmensführung lehnt den Antrag ab.

Starke Zahlen als Rückenwind

Die Hauptversammlung findet in einem positiven Umfeld statt. Im ersten Geschäftsquartal 2026 (endend Dezember 2025) erzielte Apple Rekorderlöse von 143,8 Milliarden Dollar und einen Gewinn je Aktie von 2,84 Dollar. Haupttreiber war die anhaltend hohe Nachfrage nach dem iPhone.

Die virtuell abgehaltene Veranstaltung begann um 8:00 Uhr pazifischer Zeit. Neben den Abstimmungen bietet sie den Aktionären Gelegenheit zum direkten Austausch mit der Unternehmensleitung.

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