BYD Aktie: Heftiger Absatzeinbruch
BYD startet mit einem massiven Dämpfer in das Jahr 2026. Der chinesische Marktführer für Elektrofahrzeuge meldete für den Januar einen drastischen Rückgang der Auslieferungen, was die Aktie gestern auf Talfahrt schickte. Auslöser für das Minus von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr sind veränderte staatliche Rahmenbedingungen, die den gesamten Sektor aktuell belasten.
Ende der Subventionen drückt die Nachfrage
Die reinen Zahlen verdeutlichen das Ausmaß der Abkühlung: Im Januar 2026 verkaufte BYD insgesamt 210.051 Fahrzeuge mit neuen Energien (NEVs). Dies entspricht einem Rückgang von 30,11 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Noch deutlicher fällt der Vergleich zum Dezember 2025 aus: Gegenüber dem Vormonat brachen die Verkäufe um mehr als 50 Prozent ein.
Verantwortlich für diesen abrupten Rückgang sind primär regulatorische Änderungen in China. Zum Jahreswechsel liefen Kaufsubventionen für den Massenmarkt aus. Gleichzeitig führte die Regierung eine fünfprozentige Kaufsteuer auf NEVs ein, während Käufer zuvor von der standardmäßigen Zehn-Prozent-Rate komplett befreit waren. Diese Maßnahmen trafen sowohl reine Elektroautos (BEVs), deren Absatz um 33,6 Prozent fiel, als auch Plug-in-Hybride (PHEVs), die ein Minus von 28,5 Prozent verzeichneten.
An der Börse sorgten die Daten für klare Verhältnisse. Die in Hongkong gelisteten BYD-Papiere rutschten am Montag um 6,9 Prozent auf 91 HK-Dollar ab – der stärkste Tagesverlust seit Mai 2025. Der Abverkauf zog sich durch die gesamte Branche: Auch Wettbewerber wie Xpeng (-9,0 Prozent) und Nio (-6,0 Prozent) mussten Federn lassen.
Exportgeschäft als Wachstumstreiber
Während der heimische Markt schwächelt, zeigt sich das Auslandsgeschäft von BYD robust und verhindert eine noch schlechtere Gesamtbilanz. Die Exporte legten im Januar gegen den Trend massiv zu:
* Exportvolumen: 100.482 Fahrzeuge
* Wachstum: +51,47 Prozent im Jahresvergleich
Diese Entwicklung deckt sich mit den strategischen Zielen des Konzerns, der für 2026 einen Auslandsumsatz von 1,3 Millionen Fahrzeugen anvisiert.
Parallel zur internationalen Expansion diversifiziert BYD sein Angebot weiter. Am 2. Februar stellte das Unternehmen offiziell die neue Submarke "Linghui" vor. Diese zielt spezifisch auf den Ride-Hailing-Markt und Firmenflotten ab und nutzt dabei technische Plattformen bestehender BYD-Modelle.
Ausblick: Technologietag im Fokus
Nach dem schwachen Jahresauftakt richtet sich der Blick nun auf Ende Februar 2026. Berichten zufolge plant BYD einen "Technology Day", um neue Innovationen zu präsentieren und das Vertrauen der Investoren zu stärken. Die aktuelle Schwächephase dürfte indes anhalten, solange sich der chinesische Markt in der Übergangsphase der neuen Steuer- und Förderpolitik befindet.
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