BYD Aktie: Absatzschock!
Der Jahresauftakt ist für den chinesischen Elektroauto-Giganten gründlich missglückt. Mit einem massiven Einbruch der Verkaufszahlen im Januar wächst die Sorge bei Anlegern: Würgen neue Steuern und eine sinkende Inlandsnachfrage das Wachstum des Marktführers endgültig ab?
Die nackten Zahlen, die das Unternehmen am 1. Februar veröffentlichte, zeichnen ein düsteres Bild. Der weltweite Absatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 30,1 Prozent auf 210.051 Fahrzeuge. Noch drastischer fällt der Vergleich zum Vormonat Dezember aus – hier halbierte sich das Auslieferungsvolumen nahezu. Die Schwäche zieht sich durch alle Segmente, wobei reine Elektroautos (BEVs) mit einem Minus von 33,6 Prozent besonders hart getroffen wurden. Auch die Produktion wurde um rund 29 Prozent gedrosselt.
Export als einziger Lichtblick
Während das Kerngeschäft in China unter Druck steht, liefert das Auslandsgeschäft zumindest teilweise positive Impulse. Die Exporte legten im Jahresvergleich um 51,5 Prozent auf gut 100.000 Fahrzeuge zu. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Im Vergleich zum Dezember gingen die Verschiffungen um rund ein Viertel zurück.
Das Management reagierte bereits auf die veränderte Lage. Das Exportziel für 2026 wurde auf 1,3 Millionen Einheiten festgelegt. Dies stellt zwar ein Wachstum von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar, liegt aber deutlich unter den ursprünglich diskutierten 1,6 Millionen Fahrzeugen. Eine Begründung für diese Korrektur lieferte der Konzern bislang nicht.
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Politische Gegenwinde belasten
Verantwortlich für die Talfahrt sind vor allem die geänderten Rahmenbedingungen auf dem Heimatmarkt. Seit Beginn des Jahres 2026 müssen Käufer von New Energy Vehicles (NEVs) in China eine fünfprozentige Erwerbssteuer entrichten, nachdem zuvor eine vollständige Befreiung galt. Erschwerend kommt hinzu, dass Ende 2025 wichtige staatliche Eintauschprämien in mehreren Städten ausgelaufen sind.
Diese Faktoren dämpfen die Kauflust spürbar und treffen BYD in einer Phase, in der der Wettbewerb im Budget-Segment durch Rivalen wie Geely und Leapmotor an Härte zunimmt. Für den weiteren Jahresverlauf ruhen die Hoffnungen nun auf der internationalen Expansion. Das neue Werk in Ungarn soll noch in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen und könnte, flankiert von weiteren geplanten Standorten in Brasilien, Thailand und der Türkei, die Abhängigkeit vom schwächelnden chinesischen Markt verringern.
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