BYD Aktie: Offensive gegen Absatzschwäche
Der chinesische Marktführer reagiert auf schwächelnde Absatzzahlen mit einem umfassenden Maßnahmenpaket. Nach einem spürbaren Rückgang der Verkäufe zu Jahresbeginn setzt der Konzern nun auf massive Finanzierungsanreize und technologische Aufrüstung im Premium-Segment. Kann diese Strategie den Trend im harten Preiskampf umkehren?
Reaktion auf Einbruch
Die Ocean-Vertriebssparte von BYD startete am 25. Februar eine neue Rabattoffensive, die bis Ende März läuft. Um die Nachfrage anzukurbeln, bietet das Unternehmen für populäre Modelle wie den Seagull oder Dolphin Null-Prozent-Finanzierungen über drei Jahre an. Alternativ stehen zinsgünstige Kredite mit Laufzeiten von bis zu sieben Jahren zur Verfügung.
Dieser Schritt ist eine direkte Antwort auf die enttäuschenden Auslieferungszahlen des letzten Monats. Im Januar 2026 sanken die weltweiten Verkäufe von BYD im Jahresvergleich um 30 Prozent auf 205.500 Fahrzeuge. Mit täglichen Raten ab 29 Yuan (ca. 4,20 US-Dollar) und Eintauschprämien von bis zu 21.000 Yuan versucht der Autobauer nun, Marktanteile im intensiv umkämpften heimischen Markt zu verteidigen.
Technologischer Sprung bei Denza
Parallel zu den finanziellen Anreizen forcierte BYD heute ein technologisches Upgrade seiner Premium-Marke Denza. Das Unternehmen stellte den überarbeiteten Z9GT vor, der mit einer rein elektrischen Reichweite von bis zu 1.036 Kilometern neue Maßstäbe setzt. Dies entspricht einer Steigerung von über 64 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell.
Ermöglicht wird dieser Leistungssprung durch neue Batteriepakete mit Kapazitäten von bis zu 122 kWh. Auch die Plug-in-Hybrid-Varianten erhielten ein Upgrade auf fast 64 kWh, was die rein elektrische Reichweite auf über 400 Kilometer verdoppelt. Diese technischen Verbesserungen sollen die Position von BYD im margenstärkeren Luxussegment festigen.
Strategische Expansion in Mexiko
Während der Konzern im Inland um Kunden kämpft, treibt er die Internationalisierung voran. Berichten zufolge befindet sich BYD in der finalen Bieterrunde für ein bestehendes Automobilwerk in Mexiko. Die Anlage verfügt über eine Kapazität von rund 230.000 Fahrzeugen pro Jahr.
Eine Übernahme würde dem Unternehmen eine schnelle Lokalisierung der Produktion für den nord- und lateinamerikanischen Markt ermöglichen. Der Kauf einer bestehenden Fabrik bietet dabei den strategischen Vorteil, langwierige Genehmigungsverfahren für Neubauten zu umgehen. Ob diese Maßnahmen ausreichen, um die Januar-Delle auszugleichen, werden die Absatzzahlen der kommenden Monate zeigen.
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