Galaxy Digital navigiert derzeit durch ein anspruchsvolles Marktumfeld. Während der Krypto-Sektor Anzeichen einer Erholung zeigt, drücken ein hoher Quartalsverlust und eine zurückhaltende Analysteneinschätzung von Citigroup auf die Stimmung. Anleger stehen nun vor der Frage, wie das Unternehmen den Spagat zwischen operativen Herausforderungen und dem Krypto-Aufwind meistern will.

Analysten sehen ein zweischneidiges Schwert

Die US-Bank Citigroup hat die Beobachtung von Galaxy Digital mit einer neutralen Einstufung und einem Kursziel von 25,00 USD aufgenommen. Analyst Peter Christiansen bezeichnete das diversifizierte Geschäftsmodell des Finanzdienstleisters dabei als „zweischneidiges Schwert“. Diese Struktur biete zwar eine strategische Widerstandsfähigkeit in schwierigen Phasen, könne jedoch gleichzeitig die Dynamik bei schnellen Marktbewegungen bremsen.

Obwohl das durchschnittliche Kursziel der Analysten mit über 42 USD deutlich höher liegt, spiegelt die Bewertung der Citigroup eine gewisse Vorsicht wider. Die Aktie steht unter Druck und verzeichnete auf Sicht von 30 Tagen einen Rückgang von knapp 31 Prozent. Aktuell notiert der Titel bei etwa 18,50 Euro.

Hohe Verluste im Schlussquartal

Die jüngst veröffentlichten Zahlen für das vierte Quartal 2025 untermauern die Skepsis einiger Marktteilnehmer. Galaxy Digital meldete einen Nettoverlust von 482 Millionen USD. Verantwortlich für das schwache Abschneiden waren vor allem ein schwieriges makroökonomisches Umfeld und ein gesunkenes Handelsvolumen in der gesamten Branche.

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Dennoch gab es auch Lichtblicke innerhalb der operativen Segmente: Der Bereich für digitale Vermögenswerte konnte trotz des Gegenwinds einen bereinigten Bruttogewinn von 51 Millionen USD erzielen. Dies verdeutlicht, dass das Kerngeschäft in einem stabilisierenden Markt durchaus profitabel arbeiten kann, sofern die Rahmenbedingungen stimmen.

Hoffnung durch Krypto-Erholung

Ein wichtiger Faktor für die weitere Entwicklung bleibt das allgemeine Umfeld für Kryptowährungen. Hier gab es zuletzt positive Signale, da Bitcoin die Marke von 68.000 USD zurückerobern konnte. Dieser Aufschwung stützt die Erwartung, dass die zunehmende institutionelle Akzeptanz digitaler Assets dem Unternehmen im weiteren Verlauf des Jahres 2026 zugutekommen wird.

Interessanterweise gab es bereits vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen ein positives Signal aus der Chefetage: Direktor Douglas R. Deason erwarb Anfang Februar 25.000 Aktien zu einem Preis von 20,80 USD. Solche Insiderkäufe werden am Markt oft als Vertrauensbeweis in die langfristige Ausrichtung gewertet.

Die institutionelle Adaption bleibt der zentrale Treiber für Galaxy Digital. Entscheidend für eine Trendwende ist nun, ob die Erholung am Krypto-Markt ausreicht, um die hohen Nettoverluste der vergangenen Monate auszugleichen und die von Citigroup kritisierte Trägheit des Geschäftsmodells zu überwinden. Der Insiderkauf von Direktor Deason setzt hierbei einen deutlichen Kontrapunkt zur kurzfristigen Skepsis der Analysten.

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