Barrick Mining Aktie: Quartalszahlen im Fokus
Nach dem heftigen Ausverkauf bei Edelmetallen zum Wochenschluss hat sich Barrick Mining zu Wochenbeginn stabilisiert. Die Aktie schloss am Montag unverändert bei 45,67 US-Dollar und stoppte damit vorerst die jüngste Volatilität. Der Blick richtet sich nun weg vom reinen Rohstoff-Schockmoment und hin zu einem klaren Termin: den Quartalszahlen am Donnerstag.
Im Hintergrund bleibt die Lage an den Metallmärkten jedoch angespannt. Silber und Gold wurden am Freitag kräftig abverkauft, und der Druck hielt zum Wochenstart an.
Wichtige Eckdaten auf einen Blick:
- Schlusskurs Montag: 45,67 US-Dollar
- Marktkapitalisierung: 69,0 Mrd. US-Dollar
- Nächster Termin: Q4-Zahlen am Donnerstag
- J.P. Morgan Kursziel: 68 US-Dollar
Edelmetalle unter Druck: Dollar und Renditen als Treiber
Am Freitag rutschte Silber im Futures-Handel um rund 28% auf etwa 78,53 US-Dollar ab – ein Einbruch, der laut Vorlage an extreme Phasen früherer Jahrzehnte erinnert. Gold verlor intraday mehr als 10%. Zum Wochenstart blieb Silber schwach: Spot-Silber lag am Montag bei rund 78,86 US-Dollar, etwa 6% unter dem Spot-Schluss vom Freitag.
Als Auslöser für die Liquidation gelten ein stärkerer US-Dollar und steigende Anleiherenditen. Beides wurde laut Marktkommentar durch die Nominierung von Kevin Warsh als künftigen Fed-Chef angeschoben. Warsh gilt an den Märkten als eher „hawkish“, also mit Fokus auf Inflationsbekämpfung – das erhöht typischerweise den Gegenwind für nicht verzinsliche Anlagen wie Gold und Silber.
Vor diesem Hintergrund ist bemerkenswert, dass die Aktie die Zone um 45 US-Dollar hielt. Das spricht zumindest dafür, dass Anleger vor den Zahlen stärker auf unternehmensspezifische Faktoren schauen.
J.P. Morgan startet mit „Overweight“
Trotz der Turbulenzen bei den Rohstoffen bleibt der Ton bei institutionellen Einschätzungen konstruktiv. J.P. Morgan nahm die Aktie neu in die Bewertung auf und startete mit „Overweight“ sowie einem Kursziel von 68 US-Dollar.
In der Begründung hob Analyst Moore vor allem die Reservebasis und eine im Vergleich zu Wettbewerbern wie Agnico Eagle günstigere Bewertung hervor. Außerdem betont die Bank die Hebelwirkung auf Gold und Kupfer – letzteres als Differenzierungsmerkmal, während Barrick sein Kupfer-Portfolio ausbaut.
Donnerstag wird zum Test
Am Donnerstag veröffentlicht Barrick Mining die Zahlen für Q4 2025. Es ist das nächste große Update, nachdem das Unternehmen im Mai 2025 offiziell von „Barrick Gold“ zu „Barrick Mining“ umbenannt wurde, um die wachsenden Kupfer-Ambitionen stärker abzubilden.
Worauf der Markt dabei laut Vorlage besonders achten dürfte: Erreicht Barrick die eigene Produktions-Spanne für 2025 von 3,15 bis 3,5 Mio. Unzen Gold, und wie konkret fallen die Fortschritts-Updates zu den Kupferprojekten Lumwana Super Pit (Sambia) und Reko Diq (Pakistan) aus. Ebenfalls im Fokus stehen mögliche Aussagen zur Dividenden-Politik oder zu Aktienrückkäufen – vor dem Hintergrund eines zuvor robusten Free Cashflows im Zyklus.
Am Donnerstag entscheidet sich damit, ob operative Kennzahlen und Projekt-Updates stark genug sind, um die Aktie zumindest teilweise von der kurzfristigen Edelmetall-Volatilität zu entkoppeln.
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