BYD Aktie: Absatzflaute
BYD kommt beim Absatz weiter nicht aus dem Gegenwind. Im Januar meldete der Konzern den fünften Monat in Folge sinkende Fahrzeugverkäufe – und der Rückgang fiel mit minus 30,1% zum Vorjahr deutlich aus. Auffällig: Während das China-Geschäft schwächelt, legt das Exportgeschäft weiter zu. Reicht das, um die Lücke zu schließen?
- Globale NEV-Verkäufe: 210.051 Fahrzeuge (-30,1%)
- NEV-Exporte: 100.482 Fahrzeuge (+51,5%)
- PHEV (Passagierfahrzeuge): 122.269 Einheiten (-28,5%)
- BEV (Passagierfahrzeuge): 83.249 Einheiten (-33,6%)
- Batterie- und Speicher-Installationen: 20,2 GWh (+30,2%)
Verkäufe und Produktion fallen parallel
Laut Börsenmitteilung verkaufte BYD im Januar weltweit 210.051 Fahrzeuge. Ein Jahr zuvor waren es noch 300.538 Einheiten. Auch die Produktion spiegelte die Schwäche wider: Sie sank um 29,1% gegenüber dem Vorjahr.
Der Rückgang bei der Produktion hält bereits länger an. Die Serie mit fallenden Produktionszahlen begann im Juli 2025.
Plug-in-Hybride besonders unter Druck
Gerade Plug-in-Hybride, die mehr als die Hälfte der gesamten Autoverkäufe ausmachen, entwickelten sich schwach. Im Januar lagen sie 28,5% unter dem Vorjahreswert. Bei den Plug-in-Hybriden im Pkw-Bereich rutschten die Auslieferungen auf 122.269 Fahrzeuge – das war bereits der zehnte Monat in Folge mit einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr.
Auch reine Elektro-Pkw gaben nach: Der Absatz fiel um 33,6% auf 83.249 Einheiten.
Export wächst, Auslandsausbau läuft weiter
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Ein klarer Lichtblick bleibt das Auslandsgeschäft. BYD exportierte im Januar 100.482 Fahrzeuge mit alternativem Antrieb (NEV). Das entspricht einem Plus von 51,5% zum Vorjahr.
Für 2026 peilt der Konzern im Ausland 1,3 Millionen verkaufte Fahrzeuge an. Das würde etwa 24% Wachstum gegenüber 2025 bedeuten, liegt aber unter einem früher diskutierten Ziel von bis zu 1,6 Millionen. Parallel baut BYD seine Fertigung im Ausland aus: Das neue Werk in Ungarn soll noch dieses Jahr anlaufen, zusätzlich zu bestehenden Standorten in Brasilien und Thailand. Weitere Montagewerke sind in Indonesien und der Türkei geplant.
Der schwächere Absatz im Heimatmarkt trifft auf mehrere Belastungsfaktoren: In China gilt für NEV-Käufer nun eine 5%ige Kaufsteuer (statt vollständiger Befreiung), zudem liefen in mehreren Städten Umtausch-Subventionen zum Jahresende aus. Gleichzeitig verschärfte sich der Wettbewerb, unter anderem durch Geely und Leapmotor – besonders im Einstiegssegment.
BYD erreichte 2025 knapp sein nach unten angepasstes globales Verkaufsziel von 4,6 Millionen Fahrzeugen. Ein Ziel für den weltweiten Gesamtabsatz 2026 hat das Unternehmen bislang nicht genannt.
Batteriegeschäft legt zu
Abseits der Fahrzeuge zeigte sich Stärke im Batterie- und Energiespeicherbereich. Die Installationen von Antriebs- und Energiespeicherbatterien lagen im Januar bei rund 20,2 GWh – ein Plus von 30,2% gegenüber dem Vorjahr.
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