Puma Aktie: Einstieg mit massivem Aufschlag
Eine operative Neuausrichtung trifft auf einen fundamentalen Wechsel in der Eigentümerstruktur. Während CEO Arthur Hoeld die Konzernbereiche neu ordnet, sorgt der Einstieg des chinesischen Sportartikelriesen Anta Sports für Gesprächsstoff in Herzogenaurach. Doch warum reagiert der Kurs heute mit Abschlägen, obwohl der kolportierte Einstiegspreis weit über der aktuellen Notierung liegt?
- Großaktionär: Anta Sports übernimmt ca. 29 % von der Holding Artemis.
- Bewertung: Transaktionspreis liegt Berichten zufolge bei rund 35 Euro.
- Struktur: Sparte "Training" wird eigenständige Business Unit.
- Termin: Jahreszahlen folgen am 26. Februar 2026.
Neuer Ankeraktionär zahlt Prämie
Der chinesische Konzern Anta Sports hat sich rund 29 Prozent der Anteile an Puma gesichert und löst damit die Familie Pinault (Artemis) als langjährigen Ankeraktionär ab. Besonders aufhorchen lässt der Preis: Berichten zufolge zahlte Anta rund 35 Euro pro Aktie. Angesichts des aktuellen Kursniveaus von 22,56 Euro entspricht dies einem signifikanten Aufschlag. Marktbeobachter werten diese Bewertung als klaren Vertrauensbeweis in die Substanz der Marke und als strategisches Signal für den asiatischen Markt, in dem Puma Nachholbedarf besitzt.
Operativer Umbau unter Hoeld
Abseits der Eigentümerfrage treibt CEO Arthur Hoeld die interne Neustrukturierung voran. Die bislang mit "Running" zusammengefasste Kategorie "Training" wird künftig als eigenständige Business Unit geführt. Dieser Schritt soll die Entscheidungswege verkürzen und eine der wichtigsten Wachstumskategorien direkter steuerbar machen. Die neue Einheit berichtet an Chief Brand Officer Maria Valdes. Nach dem von Hoeld proklamierten "strategischen Reset" im Vorjahr steht nun die operative Effizienz im Vordergrund.
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Vorsicht trotz Übernahmefantasie
Trotz der hohen Bewertung durch den neuen Großaktionär reagierten Anleger am Dienstag zurückhaltend. Die Aktie gab um 3,84 Prozent nach. Ein Blick auf die technischen Indikatoren liefert eine mögliche Erklärung: Mit einem RSI von 73,2 war der Titel kurzfristig überhitzt. Dennoch notiert das Papier weiterhin über dem langfristigen Trendindikator, dem 200-Tage-Durchschnitt bei 20,91 Euro. Die Unterstützung durch den neuen Großaktionär könnte hier als stabilisierender Faktor wirken.
Der Fokus verlagert sich nun auf den 26. Februar 2026. Dann wird Puma die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 vorlegen. Erst diese Daten werden validieren, ob die eingeleiteten Sparmaßnahmen und die Bereinigung der Lagerbestände die Margen wie erhofft stützen.
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