Während die etablierte Konkurrenz in Europa mit Absatzproblemen kämpft, startet BYD mit einer beispiellosen Offensive in das neue Jahr. Die jüngsten Zulassungszahlen für Januar offenbaren eine massive Machtverschiebung auf dem Kontinent. Der chinesische Herausforderer lässt nicht nur die europäischen Platzhirsche alt aussehen, sondern zieht auch am bisherigen Branchenprimus vorbei.

Explosives Wachstum gegen den Trend

Die aktuellen Daten der European Automobile Manufacturers' Association sprechen eine deutliche Sprache. Mit 18.242 Neuzulassungen im Januar hat BYD seinen Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat (6.884 Einheiten) beinahe verdreifacht. Dieser massive Nachfrageschub ist umso bemerkenswerter, da er in einem Marktumfeld stattfindet, das für viele Wettbewerber immer schwieriger wird.

Der Kontrast zur alten Garde könnte kaum schärfer sein. Während BYD massiv Marktanteile erobert, verzeichneten Schwergewichte wie Volkswagen (-3,8 %), BMW (-5,7 %) und Renault (-15 %) rückläufige Zulassungszahlen. BYD gelingt es offensichtlich, die vorhandene Nachfrage – der Gesamtmarkt für batterieelektrische Fahrzeuge wuchs um knapp 14 % – gezielt auf sich zu lenken.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei BYD?

Tesla abgehängt

Besonders brisant ist der direkte Vergleich mit dem US-Rivalen Tesla. Die Amerikaner mussten im Januar einen Rückgang der Neuzulassungen um 17 % auf nur noch 8.075 Einheiten hinnehmen. Damit hat BYD den einstigen Pionier auf dem europäischen Markt im ersten Monat des Jahres deutlich überflügelt und mehr als doppelt so viele Fahrzeuge abgesetzt. Diese Entwicklung unterstreicht den enormen Wettbewerbsdruck, dem sich Tesla in der Region mittlerweile ausgesetzt sieht.

Infrastruktur und Expansion

Parallel zum Verkaufserfolg treibt der Konzern seine strategische Verankerung voran. In China startete am Dienstag die großflächige Installation von Megawatt-Schnellladestationen, ein entscheidender Schritt für die Skalierung der Ladeinfrastruktur im Heimatmarkt.

Auch im Nutzfahrzeugsektor fasst das Unternehmen weiter Fuß. In Verona, Italien, wurde kürzlich eine Flotte von 34 elektrischen Bussen in Betrieb genommen. Dabei kommt erstmals das Modell eBUS B12 zum Einsatz, das durch eine innovative Integration der Batterie direkt im Fahrgestell überzeugt.

Die Januar-Zahlen senden ein klares Warnsignal an die Konkurrenz in Wolfsburg und Austin. BYD wandelt seine technologische Basis nun rapide in harte Marktanteile um. Sollte sich dieser Trend in den kommenden Monaten bestätigen, droht den etablierten Herstellern im Jahr 2026 ein dauerhafter Verlust ihrer Vorherrschaft in Europa.

BYD-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BYD-Analyse vom 24. Februar liefert die Antwort:

Die neusten BYD-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BYD-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BYD: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...