Heute legt die Erste Group Bank AG ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vor – und damit mehr als nur einen Rückblick. Anleger schauen vor allem darauf, welchen Ton das Management für 2026 setzt. Denn mit der Übernahme der Santander Bank Polska steht eine neue Größenordnung im Raum.

Im Kern geht es also um zwei Dinge: Wie solide war 2025 – und wie konkret wird der Ausblick, obwohl die große Akquisition bilanziell erst nach dem Jahreswechsel greift?

Erwartungen: Gewinn im Blick, Umsatz offen

Im Vorfeld haben Analysten Prognosen für das vierte Quartal (per 31. Dezember 2025) sowie für das Gesamtjahr 2025 veröffentlicht. Der Tenor: Beim Gewinn je Aktie rechnen mehrere Beobachter mit einem Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal. Beim Umsatz deuten die Schätzungen dagegen eher auf eine Veränderung im Vergleich zum Vorjahreswert hin.

Ähnlich liest sich das Bild für das Gesamtjahr: Im Schnitt wird ein höherer Gewinn je Aktie als im Vorjahr erwartet, während auch beim Umsatz eine Anpassung gegenüber dem Vorjahreszeitraum in den Modellen steckt. Was das bedeutet? Die Zahlen müssen zeigen, ob die Ertragsseite die Story trägt – auch wenn die Umsatzentwicklung nicht eindeutig vorgezeichnet ist.

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Der entscheidende Punkt: Ausblick 2026 und Polen-Integration

Der Markt wird die 2025er-Zahlen auch als Messlatte für 2026 interpretieren. Besonders wichtig: die Rolle der jüngst übernommenen Santander Bank Polska, die im laufenden Jahr „wesentlich“ in der Konzernbilanz mitspielen soll.

Operative Effekte dieser Übernahme dürften in den 2025er-Zahlen noch nicht sichtbar sein, weil der Abschluss der Transaktion erst nach dem Jahreswechsel erfolgte. Umso stärker rückt das in den Fokus, was das Management zur Integration und zur künftigen Ertragskraft sagt. Wie klar wird die Bank hier – und wie belastbar wirkt der Fahrplan?

Kursbild: Nahe am Durchschnitt, Abstand zum Hoch

An der Börse zeigt sich zuletzt ein eher ruhiges Bild. Der Schlusskurs von gestern (Mittwoch) lag bei 105,10 Euro – knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 105,68 Euro. Gleichzeitig notiert der Titel rund 5,3% unter dem 52‑Wochen‑Hoch von 111,00 Euro (03.02.2026), was die Nähe zu einer wichtigen Referenzmarke unterstreicht.

Unterm Strich steht die Aktie trotz jüngster Schwäche (30 Tage: -4,19%) auf Jahressicht deutlich im Plus (+52,50%). Genau deshalb dürfte der heutige Bericht vor allem eines liefern müssen: einen Ausblick, der erklärt, wie 2026 mit der Polen-Transaktion in der Bilanz aussehen soll.

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