BYD drückt in Europa spürbar aufs Gas – und die neuesten Zulassungszahlen geben dem Hersteller Rückenwind. Gleichzeitig zog die Aktie in Hongkong deutlich an, während das Papier in Shenzhen leicht nachgab. Was steckt hinter dieser unterschiedlichen Marktreaktion?

Europa-Zulassungen springen an

Nach Daten des Branchenverbands ACEA kamen im Januar in Europa (breiter Markt) 18.242 BYD-Neuzulassungen zusammen. Das entspricht einem Plus von 165% gegenüber den 6.884 Fahrzeugen im Vorjahresmonat. Der Marktanteil stieg damit von 0,7% auf 1,9%.

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In der EU fiel der Zuwachs noch stärker aus: 13.982 Zulassungen bedeuten ein Wachstum von 175,3% gegenüber dem Vorjahr. Der EU-Marktanteil kletterte von 0,6% auf 1,7%. Auffällig dabei: Der gesamte europäische Pkw-Markt schrumpfte im Januar um 3,5%. Reine Batterieautos (BEV) kamen dennoch auf 19,3% Marktanteil – ein Hinweis auf weiter robuste Nachfrage nach elektrifizierten Antrieben.

Verschärfter Wettbewerb – Tesla rutscht ab

Während BYD zulegte, geriet Tesla in Europa unter Druck. Die Neuzulassungen sanken laut den Daten um 17% auf 8.075 Einheiten. Damit verkaufte BYD im Januar europaweit mehr Fahrzeuge als der US-Rivale. Auch mehrere etablierte europäische Marken meldeten rückläufige Zahlen, was den intensiven Wettbewerb im Markt unterstreicht.

Der Trend passt zu den globalen Vorzeichen aus 2025: BYD lieferte im Gesamtjahr 2.256.714 reine Elektroautos aus und lag damit über Teslas 1.636.129 Einheiten.

Aktie: Hongkong stark, Shenzhen schwächer

Zur positiven operativen Nachrichtlage kam am Montag auch Bewegung am Kapitalmarkt. Die in Hongkong gelistete Aktie schloss 4,9% höher bei 100,10 HK-Dollar, nachdem sie intraday bis 100,40 HK-Dollar gestiegen war. Im Text wird die Rally mit einem breiteren Anstieg in Hongkong begründet: Märkte bewerteten Risiken rund um globale Handelsströme und veränderte Erwartungen an US-Zölle neu.

Auf dem chinesischen Festland zeigte sich dagegen ein anderes Bild. In Shenzhen gab die Aktie leicht nach und schloss rund 1% tiefer bei 90,27 Yuan.

Schnelllade-Infrastruktur: Umsetzung startet

Parallel dazu begann BYD im Heimatmarkt mit der großflächigen Installation von Megawatt-„Flash“-Ladestationen. Damit geht das Unternehmen vom Planungs- in die Umsetzungsphase beim Ausbau seines Ladenetzes.

Technisch setzt das System laut Bericht auf eine „Super e-Platform“ mit Blade-Batterien für ultraschnelles Laden sowie Siliziumkarbid-Chips der nächsten Generation. Genannt werden als Eckdaten bis zu 1.000 Volt Ladespannung und bis zu 1.000 Ampere Stromstärke – mit dem Ziel, Ladezeiten deutlich zu verkürzen.

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