Auch am Dienstag ging es für die Chinesen von BYD bergauf. Die Notierungen legten bis dato um rund 0,9 % zu und kommen derzeit auf einen Kurs in Höhe von 10,78 Euro. Die Aktie ist in jeder Hinsicht somit im Abwärtstrend, aber es gibt konkrete Visionen, die nach oben führen könnten.

BYD verschiebt seine Gewichte zunehmend ins Ausland. Der Konzern aus Shenzhen baut Produktionskapazitäten in Europa und Lateinamerika auf und rückt damit näher an wichtige Absatzmärkte heran. Teils versucht BYD damit auch, seine Zollschranken zu umgehen. Diese Strategie reduziert Abhängigkeiten vom Heimatmarkt, der wegen der sogenannten Rabattschlacht sicher unter Druck geraten ist.

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Parallel dazu treibt das Unternehmen seine technologische Entwicklung voran. In Zusammenarbeit mit CATL optimiert BYD Batteriezellen hinsichtlich Kosten, Reichweite und Ladezeit. Analysten, unter anderem von UBS, verweisen auf Fortschritte bei der sogenannten dreifachen Parität. Gemeint ist der Gleichstand mit klassischen Verbrennern bei Anschaffungskosten, Reichweite und Ladegeschwindigkeit. In einzelnen Fahrzeugklassen erreicht BYD bereits Werte, die Wettbewerber unter Druck setzen.

Besondere Aufmerksamkeit erhält ein neues Low-Cost-Modell mit rund 600 Kilometern Reichweite. BYD kombiniert hier vergleichsweise hohe Reichweite mit einem deutlich niedrigeren Preis als viele westliche Konkurrenten. Diese Konstellation verschärft den Wettbewerb vor allem in Europa. Während viele Anbieter mit hohen Produktionskosten und komplexer Softwareintegration ringen, setzt BYD auf sogenannte vertikale Integration und kontrolliert große Teile der Wertschöpfungskette selbst.

An der Börse spiegelt sich diese operative Stärke bis dato mit den Kursen von weniger als 11 Euro nur begrenzt. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Marke von 11 Euro gelang bisher nicht. Charttechnisch markiert dieses Niveau eine zentrale Hürde, da erst darüber der GD100 überwunden würde. Solange der Kurs darunter bleibt, dominieren Zurückhaltung und abwartende Positionierung.

Trotz dieser Episode halten viele Analysten an positiven Einschätzungen fest. Im Durchschnitt nennen sie Kursziele um 14 Euro. Vom aktuellen Niveau aus entspricht das einem rechnerischen Abstand von mehr als 30 %.

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