Borussia Dortmund hat im Topspiel bei RB Leipzig am Samstagabend einen Punkt gerettet – allerdings erst in der fünften Minute der Nachspielzeit. Das 2:2 (0:2) vor 47.800 Zuschauern hält zwar die beeindruckende Serie von mittlerweile 16 Spielen ohne Niederlage aufrecht. Doch der Blick auf die Tabelle trübt die Stimmung: Der Rückstand auf Tabellenführer Bayern München ist vor dem direkten Duell am kommenden Wochenende auf acht Punkte angewachsen.

Christoph Baumgartner avancierte in der ersten Halbzeit zum Leipziger Helden. Der Österreicher traf zweimal nahezu identisch nach Vorarbeit über die linke Seite – zunächst in der 20. Minute, dann erneut in der 39. Minute. Beide Male lief Baumgartner zum kurzen Pfosten und vollendete eiskalt. Die BVB-Defensive um die Abwesenheit von Nico Schlotterbeck, Emre Can und Niklas Süle wirkte anfällig, besonders über die rechte Seite.

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Eigentor bringt die Wende

Nach der Pause kam Dortmund zurück ins Spiel – mit Leipziger Hilfe. Eine Ecke von Julian Ryerson wurde von Willi Orban unfreiwillig verlängert, Romulo lenkte den Ball per Kopf ins eigene Netz. Der Anschlusstreffer in der 50. Minute gab den Gästen neuen Glauben, doch Leipzig blieb gefährlicher. In der 73. Minute verpasste Ridle Baku die Vorentscheidung: Nach einem starken Zuspiel umkurvte er Gregor Kobel, traf aus spitzem Winkel jedoch nur Ramy Bensebaïni, der auf der Linie rettete.

Die Schlussphase hatte es in sich. In der 89. Minute ging Karim Adeyemi im Strafraum zu Boden, der BVB reklamierte vehement einen Elfmeter. Doch der Videoassistent verzichtete auf eine Überprüfung – sehr zum Ärger von Trainer Niko Kovac und Sportdirektor Sebastian Kehl. "Das ist eine Sichel, das ist ein Feger", monierte Kovac mit Verweis auf seine Judo-Vergangenheit. "Das kann der Schiedsrichter nicht sehen. Aber der im Studio hat die Bilder, die wir auch haben."

Silva gleicht in letzter Sekunde aus

Als alles nach einem Leipziger Sieg aussah, gelang Fabio Silva der Ausgleich. Der eingewechselte Stürmer vollendete in der 95. Minute nach Vorlage von Adeyemi mühelos zum 2:2. "Grundsätzlich gut, dass die Mannschaft noch mal zurückgekommen ist", betonte Kehl, räumte aber ein: "Wir haben es in der ersten Halbzeit nicht richtig gut gemacht."

Leipzig bleibt nach dem Remis Fünfter, verpasste aber den Sprung näher an die Europapokalplätze. Für Dortmund ist die Lage vor dem Bayern-Duell ambivalent: Die Serie hält, doch die Meisterschaft rückt weiter in die Ferne. Nur drei Mannschaften in Europa sind aktuell länger ungeschlagen – AC Mailand, Fenerbahce Istanbul und Slavia Prag.

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