Ein Elfmeter in der Nachspielzeit, ein erleichterter Kapitän und ein Bundeskanzler auf der Tribüne – der BVB macht es sich selbst schwer. Am 18. Bundesliga-Spieltag rettete Emre Can die Dortmunder in der 95. Minute mit einem verwandelten Strafstoß zum 3:2-Sieg gegen den FC St. Pauli. Was nach einem klaren Heimsieg aussah, entwickelte sich zu einem Nervenspiel.

Julian Brandt brachte den BVB erst in der ersten Minute der Nachspielzeit des ersten Durchgangs in Führung. Nach dem Seitenwechsel schien Karim Adeyemis Treffer in der 54. Minute die Entscheidung zu bringen. Doch St. Pauli gab sich nicht geschlagen: James Sands verkürzte in der 62. Minute, Ricky-Jade Jones glich in der 72. Minute komplett aus.

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Nur acht Punkte Rückstand auf Bayern

Der Last-Minute-Sieg hatte direkte Auswirkungen auf die Tabellenposition. Der BVB verkürzte den Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern München vor dessen Spitzenspiel gegen RB Leipzig auf acht Punkte. Die Dortmunder bleiben damit auf Platz zwei der Tabelle.

Besonders brisant: Die Leistung gegen den neuen Tabellenletzten St. Pauli überzeugte bis zum 2:0 nicht. Die Westfalen brauchten lange, um gegen einen Gegner in Fahrt zu kommen, der noch nie in Dortmund gewonnen hatte. Dass aus dem komfortablen Zwei-Tore-Vorsprung beinahe ein Punktverlust wurde, dürfte die Verantwortlichen nachdenklich stimmen.

Der Rückrunden-Auftakt geriet damit zum Warnschuss. Wer im Titelrennen bleiben will, kann sich solche Ausrutscher nicht leisten – erst recht nicht gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller.

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