Bloom Energy gehört zu den großen Gewinnern des aktuellen KI-Booms – die Aktie legte auf Jahressicht um fast 500 Prozent zu. Doch mitten in die Rekordjagd mischt sich eine Nachricht, die Anleger aufhorchen lässt: CEO Kr Sridhar trennte sich von einem signifikanten Aktienpaket. Während das operative Geschäft brummt, stellt sich die Frage nach der Signalwirkung dieses Insider-Verkaufs.

Millionenschwerer Ausstieg auf hohem Niveau

Der Zeitpunkt für den Verkauf scheint bewusst gewählt. CEO Kr Sridhar nutzte das starke Momentum der Aktie, um am 24. Februar 2026 insgesamt 200.000 Anteile zu veräußern. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag bei 170,00 US-Dollar, was einem Transaktionsvolumen von 34 Millionen Dollar entspricht.

Ein Blick auf die Details relativiert jedoch die Sorge vor einem kompletten Rückzug des Chefs: Sridhar reduzierte seinen direkten Anteil um rund 8,4 Prozent. Er hält weiterhin fast 2,2 Millionen Aktien und bleibt damit massiv im Unternehmen investiert. Marktbeobachter werten diesen Schritt daher eher als klassische Gewinnmitnahme nach einer außergewöhnlichen Kursrallye und weniger als fundamentalen Zweifel an der Zukunft des Unternehmens. Dennoch reagierte der Markt empfindlich; am Freitag gab das Papier um fast 8 Prozent nach.

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KI-Infrastruktur treibt das Wachstum

Die fundamentalen Daten, die den jüngsten Höhenflug begründen, bleiben von der Transaktion unberührt. Bloom Energy profitiert massiv vom Energiehunger der Künstlichen Intelligenz. Rechenzentren benötigen zuverlässige Stromquellen, was sich direkt in den Auftragsbüchern niederschlägt. Der Produkt-Auftragsbestand (Backlog) hat sich im Jahresvergleich auf 6 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt.

Untermauert wird diese Entwicklung durch eine kürzlich geschlossene Partnerschaft mit Brookfield. Der Infrastruktur-Gigant hat sich verpflichtet, bis zu 5 Milliarden Dollar bereitzustellen, um die Energielösungen von Bloom Energy speziell für KI-Rechenzentren und Fertigungsanlagen auszurollen. Dies validiert die Technologie und sichert langfristige Einnahmequellen. Auch finanziell zeigte sich das Unternehmen zuletzt stark: Das Jahr 2025 wurde mit einem Rekordumsatz von 2,02 Milliarden Dollar und verbesserter Profitabilität abgeschlossen.

Blick nach vorn: 50 Prozent Wachstum geplant

Trotz der Insider-Verkäufe bleibt die Unternehmensführung für das laufende Jahr aggressiv optimistisch. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 sieht einen Umsatz zwischen 3,1 und 3,3 Milliarden Dollar vor. Sollte dieses Ziel erreicht werden, entspräche dies einem Wachstum von über 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das operative Einkommen soll dabei in einer Spanne von 425 bis 475 Millionen Dollar liegen. Die Kombination aus extremem Wachstumspotenzial durch den KI-Sektor und dem jüngsten Insider-Verkauf schafft eine spannende Gemengelage: Kurzfristig könnte der Millionen-Verkauf des CEOs weiteren Druck auf den Kurs ausüben, doch die ambitionierte Prognose für 2026 fungiert als starkes fundamentales Gegengewicht.

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