Aventis Energy Aktie: Startschuss im Athabasca-Becken
Für Aventis Energy markiert der Februar 2026 einen historischen Wendepunkt. Erstmals seit über 40 Jahren rotieren auf dem Corvo-Projekt im berühmten Athabasca-Becken die Bohrer. Mit diesem Schritt wandelt sich das Unternehmen vom bloßen Lizenzinhaber zum aktiven Explorer und will nun beweisen, was wirklich im Boden schlummert.
Gezielte Suche nach der Tiefe
Das Unternehmen hat ein vollständig finanziertes Winter-Bohrprogramm gestartet, das auf eine Dauer von fünf bis sechs Wochen ausgelegt ist. Der Fokus liegt dabei auf der sogenannten „Manhattan Showing“. An dieser Stelle wurden an der Oberfläche bereits hochgradige Proben mit bis zu 8,10 % U3O8 entnommen. Das Ziel der aktuellen Kampagne ist es, durch 8 bis 10 Bohrlöcher über insgesamt rund 3.000 Meter zu prüfen, ob sich diese Mineralisierung in der Tiefe fortsetzt.
Um die Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen, verlässt sich Aventis nicht auf Glück, sondern auf Daten. Im Januar 2026 wurde eine hochauflösende Schwerkraftmessung durchgeführt, um Dichteanomalien im Untergrund zu identifizieren. Diese modernen geophysikalischen Daten dienen nun als direkte Orientierungshilfe für die Positionierung der Bohrer. Operativ wird das Programm von Standard Uranium geleitet, während Aventis die Finanzierung übernimmt.
Strategische Lage und historisches Erbe
Das Corvo-Projekt profitiert von seiner Lage in einer der produktivsten Uran-Regionen der Welt. Es befindet sich etwa 60 Kilometer östlich der bekannten McArthur River Mine von Cameco. Trotz dieser prominenten Nachbarschaft lag das Gelände jahrzehntelang brach. Die letzten signifikanten Explorationsarbeiten fanden vor über 40 Jahren statt.
Historische Daten aus dieser Zeit stützen jedoch die aktuelle Explorations-These. Alte Bohrungen aus dem Jahr 1979 durchschnitten bereits Uran-Mineralisierungen. Da damals jedoch moderne Analysemethoden fehlten, blieb das volle Potenzial des 12.364 Hektar großen Areals bisher unerschlossen. Aventis nutzt nun die Chance, diese historischen Indikatoren mit heutiger Technologie neu zu bewerten.
Zweites Standbein und Marktlage
Neben dem Fokus auf Uran treibt das Unternehmen auch sein Sting Copper Projekt voran. Dieses Asset in Neufundland und Labrador lieferte kürzlich vielversprechende Kupfer-Resultate, dient aktuell aber eher als strategische Ergänzung zum Hauptfokus im Athabasca-Becken.
An der Börse spiegelt sich das operative Potenzial bislang noch nicht wider. Die Aktie notiert aktuell bei 0,12 Euro und damit exakt auf dem Niveau ihres 52-Wochen-Tiefs. Der Markt scheint die Risiken der frühen Explorationsphase derzeit stärker zu gewichten als die Chancen durch den Bohrstart.
Ausblick: Warten auf die Laborwerte
Da die Bohrarbeiten seit Anfang Februar aktiv laufen, richtet sich der Blick nun auf die Auswertung. Konkrete Analyseergebnisse der Bohrkerne werden für die erste Jahreshälfte 2026 erwartet. Diese Datenpunkte werden die entscheidende Bewährungsprobe für Aventis Energy darstellen: Sie werden zeigen, ob die geophysikalischen Modelle korrekt waren und ob das Corvo-Projekt tatsächlich über eine wirtschaftlich relevante Ressource verfügt.
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