Bloom Energy Aktie: Rekordlauf
KI-Rechenzentren brauchen Strom – und zwar zuverlässig, skalierbar und am besten direkt vor Ort. Genau in diese Lücke stößt Bloom Energy mit seinen Brennstoffzellen. Eine starke Quartalsbilanz und ein Großdeal mit Brookfield geben der Story Rückenwind, auch wenn die hohe Bewertung inzwischen für Gegenwind sorgt.
Rückenwind durch Zahlen und Prognose
Der jüngste Schub baut auf den Q4-Zahlen für 2025 auf, die Anfang Februar veröffentlicht wurden. Beim Gewinn je Aktie lieferte Bloom Energy deutlich mehr als erwartet: 0,45 US-Dollar statt der vom Markt angepeilten 0,25 US-Dollar. Auch beim Umsatz lag das Unternehmen über den Schätzungen (777,68 Mio. US-Dollar gegenüber 647,59 Mio. US-Dollar).
Wichtig ist dabei weniger der einzelne Treffer, sondern das Signal dahinter: Das Wachstum zieht an. Der Quartalsumsatz legte im Jahresvergleich um 35,9% zu. Für das Gesamtjahr 2025 meldete Bloom Energy 2,02 Mrd. US-Dollar Umsatz, ein Plus von 37,3% gegenüber 2024. Dazu kommt eine Gewinnprognose für 2026 von 1,33 bis 1,48 US-Dollar je Aktie – ein klarer Hinweis, dass das Management mit weiterem Rückenwind rechnet.
Brookfield als Schlüssel-Katalysator
Ein zentraler Treiber ist die Partnerschaft mit Brookfield: Ein Programm über 5 Mrd. US-Dollar soll Bloom-Brennstoffzellen für KI-fokussierte Rechenzentren weltweit in den Einsatz bringen. Damit positioniert sich Bloom Energy als Anbieter für lokale Stromversorgung – ein Thema, das mit dem KI-Ausbau spürbar an Bedeutung gewinnt.
Auch der Blick auf die Auftragslage untermauert das Interesse: Laut einer Investorenpräsentation aus Februar liegt der Auftragsbestand bei rund 20 Mrd. US-Dollar, dazu kommen 2 GW angekündigte Kapazität. Bis Ende 2026 sollen die bestehenden Fabriken auf 2 GW Produktionskapazität hochgefahren werden. Das ist die operative Grundlage, um die Nachfrage überhaupt bedienen zu können.
Bewertung im Fokus: Analysten und Insider vorsichtiger
Mit der Rally steigt aber auch die Fallhöhe. Citigroup startete die Beobachtung am Mittwoch mit „Neutral“ und einem Kursziel von 162 US-Dollar – und lag damit unter dem damaligen Kursniveau. Die Begründung: spürbare Traktion im Rechenzentrumsmarkt, aber eine inzwischen anspruchsvolle Bewertung nach dem starken Lauf.
Das Bild bleibt insgesamt gemischt: Laut Konsensdaten entfallen zwar viele Stimmen auf „Buy“ oder „Hold“, doch das durchschnittliche Kursziel liegt bei 131,87 US-Dollar und damit klar unter den aktuellen Notierungen. Passt das noch zusammen? Nur, wenn die Wachstumsdynamik aus Rechenzentren und Auftragsbestand die hohen Erwartungen weiter bestätigt.
Hinzu kommt Insider-Verkaufsaktivität: Mehrere Führungskräfte reduzierten Mitte Februar Positionen. In den letzten 90 Tagen summierten sich Insider-Verkäufe auf 12.294 Aktien im Wert von rund 1,52 Mio. US-Dollar.
Beim Kurs zeigt sich der Lauf der vergangenen Monate deutlich: Heute markierte die Aktie mit 149,50 € ein neues 52-Wochen-Hoch, seit Jahresbeginn steht ein Plus von 77,57% zu Buche.
Entscheidend für die nächsten Monate dürfte sein, ob Bloom Energy den Produktionshochlauf bis Ende 2026 wie geplant schafft und der große Brookfield-Rahmen zügig in konkrete Projekte und Umsatz umgesetzt wird – denn genau daran wird der Markt die hohe Bewertung messen.
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