Bloom Energy hat einen strategischen Coup gelandet: Der Brennstoffzellen-Spezialist sichert sich eine Partnerschaft mit der Brookfield Corporation im Volumen von bis zu 5 Milliarden US-Dollar. Ziel ist die Stromversorgung von KI-Rechenzentren – ein Markt, der explodiert. Während die Aktie erst vor zwei Tagen ein Allzeithoch erreichte, steht nun die Frage im Raum: Wie nachhaltig ist dieser Wachstumskurs?

KI-Infrastruktur braucht Energie

Die Zusammenarbeit mit Brookfield konzentriert sich auf die Lieferung von Festoxid-Brennstoffzellen für KI-fokussierte Rechenzentren. Die Anlagen sollen direkt vor Ort Strom erzeugen – ein Konzept, das in der Branche als "bring your own power" bekannt ist. Hintergrund: Betreiber von Rechenzentren kämpfen zunehmend mit überlasteten Stromnetzen, während KI-Anwendungen immer mehr Energie verschlingen.

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Für Bloom Energy ist der Deal eine klare Bestätigung der eigenen Technologie in einem Markt mit enormem Potenzial. Das Unternehmen meldete zuletzt einen massiven Auftragsbestand und stellte für 2026 ein deutlich höheres Umsatzniveau in Aussicht. Die langfristigen Verträge mit einem Infrastruktur-Schwergewicht wie Brookfield dürften die Planbarkeit der Einnahmen erheblich verbessern.

Starke Zahlen, Insider-Verkauf

Die jüngsten Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 übertrafen die Erwartungen der Analysten: Mit rund 778 Millionen US-Dollar Umsatz lag Bloom Energy deutlich über den Prognosen. Am 25. Februar 2026 markierte die Aktie bei 148,02 Euro ihr bisheriges Rekordhoch.

Nur einen Tag zuvor hatte CEO KR Sridhar allerdings 200.000 Aktien veräußert. Nach der Transaktion hält er weiterhin über zwei Millionen Aktien der Class A Common Stock. Der Zeitpunkt des Verkaufs kurz vor dem Allzeithoch und der Milliarden-Ankündigung dürfte bei einigen Beobachtern Fragen aufwerfen – auch wenn Insider-Verkäufe nicht zwingend auf mangelndes Vertrauen hindeuten müssen.

Ausblick bleibt spannend

Mit der Brookfield-Partnerschaft hat sich Bloom Energy einen bedeutenden Wachstumstreiber gesichert. Die Kombination aus steigender KI-Nachfrage und Engpässen bei der Netzstromversorgung spielt dem Unternehmen in die Karten. Die nächsten Quartale werden zeigen, wie schnell sich die angekündigten Projekte in tatsächliche Umsätze übersetzen lassen.

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