BASF sieht erste Anzeichen der Besserung
Ist der Tiefpunkt nun erreicht?
Eine schwache Nachfrage und hohe Produktionskosten haben der deutschen Chemieindustrie massiv zugesetzt. Doch nun gibt es Hoffnung. Das Geschäftsklima in der Branche stieg im März auf minus 10,5 Punkte, nach minus 15,5 Punkten im Februar, wie das Münchener ifo Institut mitteilte. Dabei verbesserten sich die Geschäftserwartungen – der Indikator stieg von minus 14,9 auf minus 2,9 Zähler. „Die Auftragslage der Chemiebranche lässt zwar noch zu wünschen übrig, doch der Tiefpunkt der Krise scheint überwunden zu sein“, fasst Ifo-Branchenexpertin Anna Wolf die Ergebnisse zusammen.
Massiver Umbau
Auch nach den Worten des ehemaligen BASF-Chefs Martin Brudermüller rückt ein Ende der Nachfrageschwäche in der Chemieindustrie näher: „Wir sehen eine Bodenbildung“, sagte der inzwischen durch den bisherigen Asien-Vorstand Markus Kamieth ersetzte Manager wenige Tage vor seinem Ausscheiden. „Der Preisverfall und der Volumenrückgang bei den Verkäufen sind gestoppt.“ Für die Aktionär:innen des Chemiekonzerns könnten das gute Nachrichten sein. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen wegen hoher Kosten und schwacher Nachfrage einen kräftigen Gewinneinbruch verzeichnet und in Reaktion darauf ein neues Sparprogramm angekündigt. Dazu gehören auch Stellenstreichungen am Standort Ludwigshafen. In Summe will das Unternehmen bis 2026 allein dort zusätzlich jährlich Kosten von einer Mrd. Euro einsparen. „Künftig wird Ludwigshafen weniger ein globaler Exportstandort sein, sondern vorrangig Europa bedienen“, so Brudermüller. Um den Chemiekonzern wieder profitabler zu machen, hat BASF außerdem angekündigt, die Geschäfte rund um Agrarchemie, Batteriematerialien sowie Lacke und Beschichtungen aus dem Verbundsystem herauszulösen und in rechtlich eigenständige Einheiten zu überführen. „Es geht letztlich um Leistungssteigerung sowie darum, näher am Kunden zu sein und sich noch härter im Wettbewerb zu messen“, sagte Finanzchef Dirk Elvermann. Ein Wachstumsgeschäft müsse anders gesteuert werden als ein Geschäft, das im Wesentlichen auf Rendite ausgerichtet sei. Das schaffe BASF nur mit einer neuen Struktur.
Barriere nur am Laufzeitende aktiv
Einige Expert:innen wie Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie (VCI), warnen allerdings vor allzu großen Erwartungen. Damit die Branche bei ihrer zarten Erholung wieder auf die Beine komme, brauche sie sichere Rahmenbedingungen und Unterstützungen der Politik. Das Wachstumschancengesetz der Bundesregierung und der geplante Bürokratieabbau reichten nicht aus. Auch BASF selbst blickt nach den Ergebniseinbrüchen 2023 noch verhalten in das laufende Jahr.
Eine gewisse Portion Vorsicht bei Investments kann daher trotz des sich aufhellenden Umfelds sicher nicht schaden. Wie man eine interessante Rendite erzielen kann, zeigt eine Protect Pro Aktienanleihe der Citi. Das Wertpapier bietet neben einem Kupon von 9,1 Prozent p.a., der unabhängig von der Kursentwicklung gezahlt wird, einen 20-prozentigen Puffer und somit einen Teilschutz bis zur Barriere. Die Protect Pro Variante bezieht sich dabei auf die vorteilhafte Gestaltung der Barriere. Denn diese wird lediglich am Laufzeitende betrachtet. Notiert die Aktie dann auf oder über der Barriere, wird die Anleihe zum Nennbetrag zurückgezahlt. Liegt sie darunter, erfolgt die Tilgung durch die Lieferung von BASF-Aktien zum Ausübungspreis. Dadurch kann es zu Kursverlusten bis hin zum Totalverlust kommen.
| Emittentin | Citigroup Global Markets Funding Luxembourg S.C.A. |
| ISIN | DE000KJ5DB95 |
| Basiswert | BASF SE |
| Begebungstag | 31.05.2024 |
| Bewertungstag | 26.05.2025 |
| Fälligkeit | 02.06.2025 |
| Verzinsung p.a. | 9,10 % fix |
| Nennbetrag | EUR 1.000 |
| Ausübungspreis | 100 % des Schlusskurs Basiswert am 29.05.2024 |
| Barriere bei finaler Beobachtung | 80 % des Ausübungspreises |
| Erstausgabekurs | 100 %, laufende Marktanpassung |
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