BASF Aktie: Milliarden-Rückkauf verpufft
Der Chemiekonzern stemmt sich mit massiven Aktienrückkäufen gegen die anhaltende Kursschwäche. Dennoch verlor das Papier auf Wochensicht fast sechs Prozent an Wert. Eine vorsichtige Gewinnprognose und strukturelle Standortnachteile in Deutschland überschatten derzeit die aggressiven Kapitalmaßnahmen des Managements.
Vorsichtige Prognose drückt auf die Stimmung
Verantwortlich für die jüngste Talfahrt ist primär der verhaltene Ausblick für das laufende Jahr. Das Management rechnet für 2026 mit einem operativen Ergebnis (EBITDA) vor Sondereinflüssen von maximal 7,0 Milliarden Euro. Damit verfehlt selbst das obere Ende der Zielspanne die durchschnittlichen Markterwartungen von 7,02 Milliarden Euro. Erschwerend kommen negative Währungseffekte durch einen schwächeren US-Dollar sowie die anhaltende Nachfrageflaute in den Schlüsselindustrien Automobil und Bau hinzu.
Der strukturelle Nachteil hoher Energiekosten am Heimatstandort zwingt den Konzern zudem, sein Sparprogramm auf nun 2,3 Milliarden Euro auszuweiten und energieintensive Kapazitäten in Europa kritisch zu prüfen.
Kapitalrückflüsse als Puffer
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Um den Verkaufsdruck abzufedern, greift das Unternehmen tief in die Kasse. Bis Mitte März flossen bereits knapp 789 Millionen Euro in den Erwerb von über 17 Millionen eigenen Anteilsscheinen. Begleitet wird diese Maßnahme von einer geplanten Dividende in Höhe von 2,25 Euro, was beim Freitagsschlusskurs von 45,34 Euro einer Rendite in der Nähe von fünf Prozent entspricht.
Trotz dieser massiven Stützungsversuche rutschte der Titel zuletzt unter die 100-Tage-Linie und weist auf 12-Monats-Sicht ein Minus von über zehn Prozent aus. Die Erholungstendenzen bleiben angesichts des schwachen makroökonomischen Umfelds fragil.
Weichenstellung im April
Ein konkreter Impulsgeber wartet am 30. April auf die Anleger. Auf der Hauptversammlung in Mannheim steht die formelle Ausgliederung des Agrargeschäfts zur Abstimmung. Die Bündelung der Sparte in einer eigenständigen Gesellschaft ist der notwendige rechtliche Schritt, um einen geplanten Minderheits-Börsengang bis zum Jahr 2027 vorzubereiten. Kurzfristig wird jedoch die Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Quartal Ende April die Richtung vorgeben, wobei die strukturellen Belastungsfaktoren bis dahin für weitere Schwankungen sorgen dürften.
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