Gleich zwei Banken erhöhen an einem Tag das Kursziel auf 55 Euro — das treibt die BASF-Aktie heute spürbar nach oben. Hinter dem Optimismus steckt mehr als kurzfristige Kurskorrektur: Analysten sehen das Unternehmen am Beginn einer fundamentalen Neubewertung.

Deutsche Bank wechselt die Seite

Den stärkeren Impuls lieferte Deutsche Bank Research. Analystin Virginie Boucher-Ferte hob die Einstufung von „Hold" auf „Buy" an und erhöhte das Kursziel von 45 auf 55 Euro — ein Sprung von mehr als 22 Prozent. Ihr Argument: BASF dürfte trotz der Unsicherheiten durch den anhaltenden Nahost-Konflikt letztlich zu den Profiteuren der daraus resultierenden Branchenverschiebungen gehören.

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Nahezu zeitgleich zog die DZ BANK nach. Analyst Peter Spengler bestätigte die „Kaufen"-Empfehlung und hob den fairen Wert von 54 auf ebenfalls 55 Euro an. Die internen Transformationsmaßnahmen zeigten Wirkung, so die Einschätzung. Zudem soll die China-Expansion helfen, die Nachfrageschwäche in anderen Regionen auszugleichen. Für 2026 rechnet die DZ BANK mit einem Gewinn je Aktie von 3,58 Euro — ein Wert, der deutlich über dem aktuellen Analystenkonsens von 0,83 Euro liegt.

Preiserhöhungen in Amerika stützen die These

Flankiert wird die Analysteneuphorie durch eine operative Entscheidung: Zum 1. April erhöht BASF die Preise für ausgewählte Produkte in den Bereichen Home Care und industrielle Reinigung in Nord- und Südamerika um bis zu 30 Prozent. Begründung sind anhaltend hohe Kosten für Energie, Rohstoffe und Logistik. Die Maßnahme signalisiert, dass das Unternehmen Kostendruck aktiv weiterzugeben versucht — ein Schritt, den Analysten als Teil der Margenstrategie werten dürften.

Die Aktie notiert heute rund 3,6 Prozent im Plus bei 48,93 Euro und liegt damit klar oberhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts von 44,81 Euro. Ob die neue Preisstrategie und die internen Umbaumaßnahmen bereits messbare Spuren hinterlassen haben, zeigen die Quartalszahlen am 30. April 2026.

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