Barrick Mining wagt den großen Schnitt: Das stabile Nordamerika-Geschäft soll als eigenständige Firma an die Börse gebracht werden. Doch der Plan für die neue Einheit stößt auf massiven Widerstand beim Partner Newmont. Während die Gold-Assets Sicherheit versprechen sollen, setzt der verbleibende Konzern künftig aggressiv auf Kupfer.

Gold und Kupfer werden getrennt

Der Umbauplan sieht vor, die erstklassigen nordamerikanischen Vermögenswerte in eine neue, börsennotierte Gesellschaft auszugliedern. Diese Einheit, vorläufig "NewCo" genannt, wird auf rund 42 Milliarden Dollar geschätzt. Ziel der strategischen Trennung ist es, Investoren ein klareres Profil zu bieten: Die "NewCo" fungiert als risikoarmer Goldproduzent mit stabilen Erträgen, während die verbleibende Barrick-Entity sich auf Wachstum im Kupfersektor konzentriert.

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Rückenwind für diesen Schritt liefern die jüngsten Finanzdaten. Im vierten Quartal 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Rekord beim operativen Cashflow sowie beim Free Cash Flow. Zudem wurde die Dividende auf 0,42 Dollar je Aktie angehoben.

Streit mit Newmont eskaliert

Der geplante Börsengang der "NewCo" steht jedoch vor rechtlichen Hürden. Newmont Corporation, Partner im Joint Venture "Nevada Gold Mines", hat im Februar 2026 formell eine Inverzugsetzung (Notice of Default) an Barrick übermittelt. Die Vorwürfe wiegen schwer: Newmont beklagt Missmanagement und eine Umlenkung von Ressourcen zulasten des Gemeinschaftsunternehmens. Dieser offene Konflikt könnte den Zeitplan für das IPO empfindlich stören oder die Bewertung belasten.

Fokus auf Energiewende

Während die Abspaltung das Goldgeschäft isoliert, richtet sich der Mutterkonzern strategisch neu aus. Kupfer soll als Schlüsselmetall der globalen Energiewende zum neuen Wachstumstreiber werden. Das Management plant, den Anteil des roten Metalls am operativen Ergebnis (EBITDA) bis 2030 auf 30 bis 40 Prozent zu steigern. Untermauert wird diese Ambition durch Großprojekte wie die zwei Milliarden Dollar schwere Erweiterung der Lumwana-Mine in Sambia und das Reko-Diq-Projekt in Pakistan.

Zur Absicherung dieser globalen Projekte verstärkte Barrick zudem die Führungsebene. James J. McGuire und Woo Lee übernehmen neue Schlüsselpositionen in den Bereichen Recht und globale Angelegenheiten, um regulatorische Risiken besser zu steuern. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 prognostiziert der Konzern eine Goldproduktion zwischen 2,9 und 3,25 Millionen Unzen, deren Erreichung nun auch von der Beilegung des Konflikts mit Newmont abhängen dürfte.

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