Barrick Mining Aktie: Einflussfaktoren erklärt
Barrick Mining schüttet am 16. März 2026 eine Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar je Aktie aus – der höchste Einzelbetrag in der Unternehmensgeschichte. Wer bis zum Ex-Tag am 27. Februar Aktionär ist, erhält die Zahlung. Gleichzeitig treibt der Gold- und Kupferproduzent die Abspaltung seiner nordamerikanischen Gold-Assets voran, was die Struktur des Konzerns grundlegend verändern wird.
Neue Dividendenpolitik zahlt sich aus
Die Dividende von 0,42 US-Dollar markiert eine Steigerung von 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Barrick hat seine Ausschüttungspolitik im Februar 2026 neu ausgerichtet: Künftig sollen 50 Prozent des frei verfügbaren Cashflows auf Jahresbasis an die Aktionäre fließen. Das Modell setzt sich aus einer festen Basisdividende von 0,175 US-Dollar je Quartal und einem leistungsabhängigen Aufschlag am Jahresende zusammen.
Die aktuelle Ausschüttung basiert auf dem Rekord-Free-Cashflow von 1,62 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2025. Der operative Cashflow lag im gleichen Zeitraum bei 2,73 Milliarden US-Dollar.
Starkes Schlussquartal 2025
Das vierte Quartal 2025 war das beste in der Unternehmensgeschichte. Die Goldproduktion stieg um fünf Prozent auf 871.000 Unzen. Der Umsatz erreichte 6,00 Milliarden US-Dollar und übertraf die Analystenerwartung von 5,2 Milliarden US-Dollar deutlich. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 1,04 US-Dollar – Analysten hatten im Schnitt 0,90 US-Dollar erwartet.
Für das Gesamtjahr 2025 produzierte Barrick 3,26 Millionen Unzen Gold und 220.000 Tonnen Kupfer. Letzteres stellt einen Konzernrekord dar. Der Free Cashflow summierte sich auf 3,87 Milliarden US-Dollar.
Börsengang der Nordamerika-Sparte geplant
Barrick bereitet die Abspaltung seiner nordamerikanischen Gold-Assets in eine eigenständige börsennotierte Gesellschaft vor. Die neue Einheit soll 61,5 Prozent an Nevada Gold Mines – dem weltweit größten Goldproduzenten – sowie 60 Prozent an der Pueblo Viejo-Mine in der Dominikanischen Republik und das vollständig gehaltene Fourmile-Projekt in Nevada umfassen.
CEO Mark Hill, der 2025 nach dem Ausscheiden von Mark Bristow ernannt wurde, leitet den Prozess. Der Börsengang ist für Ende 2026 vorgesehen.
Konflikt mit Newmont belastet Nevada-Joint-Venture
Die Umstrukturierung wird durch einen Streit mit Joint-Venture-Partner Newmont erschwert. Newmont hat Barrick offiziell eine Pflichtverletzung vorgeworfen: Barrick soll Ressourcen vom gemeinsamen Nevada Gold Mines-Betrieb zum eigenen Fourmile-Projekt umgelenkt haben. Newmont prüft ein Vorkaufsrecht auf die Nevada-Assets, was den Zeitplan für den Börsengang gefährden könnte.
Produktionsprognose 2026 niedriger
Für 2026 erwartet Barrick eine Goldproduktion von 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen – unter dem Vorjahreswert von 3,26 Millionen Unzen. Gründe sind geplante Wartungsarbeiten, Mine-Sequenzierung und Hochlaufphasen. Die All-in-Sustaining-Kosten für Gold sollen zwischen 1.760 und 1.950 US-Dollar je Unze liegen, kalkuliert auf Basis eines Goldpreises von 4.500 US-Dollar.
Die Kupferproduktion wird mit 190.000 bis 220.000 Tonnen veranschlagt. Expansionsprojekte in Lumwana (Sambia) und Reko Diq (Pakistan) bilden die Grundlage für weiteres Wachstum im Kupfergeschäft.
Entscheidende Phase läuft
Mit der Rekord-Dividende, dem geplanten Spin-off und der Auseinandersetzung mit Newmont befindet sich Barrick in einer Umbruchphase. Der Ex-Dividendentag am 27. Februar ist ein erster Meilenstein. Der Erfolg der Neustrukturierung hängt wesentlich davon ab, ob der Börsengang der nordamerikanischen Assets wie geplant umgesetzt werden kann und wie die Spannungen im Nevada-Joint-Venture gelöst werden.
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