Barrick Mining Aktie: Multinationale Marktchancen
Anleger des Minenriesen stehen vor einer paradoxen Situation: Während eine massive Dividendenerhöhung kurzfristig für Freude sorgt, braut sich auf operativer Ebene ein ernster Konflikt zusammen. Der Streit mit dem Partner Newmont droht den geplanten Börsengang der Nordamerika-Sparte zu torpedieren.
Geldregen für Aktionäre
Wer die Aktie vor dem morgigen Ex-Dividenden-Tag am 27. Februar im Depot hat, sichert sich eine Quartalsausschüttung von 0,42 US-Dollar je Anteilsschein. Das entspricht einer Steigerung von 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Möglich macht dies die neue Ausschüttungspolitik, die vorsieht, 50 Prozent des freien Cashflows an die Eigentümer weiterzuleiten.
Das finanzielle Fundament hierfür lieferte ein starkes viertes Quartal 2025. Mit einem operativen Cashflow von 2,73 Milliarden US-Dollar und einem Nettoergebnis, das um 88 Prozent sprang, sind die Kassen gefüllt. Auf das Gesamtjahr hochgerechnet ergibt sich beim aktuellen Kurs eine Dividendenrendite von rund 3,4 Prozent. Die Auszahlung ist für den 16. März terminiert.
Partnerstreit gefährdet IPO-Pläne
Die glänzenden Finanzkennzahlen werden jedoch von einem Konflikt überschattet. Der Joint-Venture-Partner Newmont hat eine formelle Mängelrüge („Default Notice“) gegen Barrick eingereicht. Im Zentrum steht der riesige „Nevada Gold Mines“-Komplex, das weltweit größte Goldbergbau-Projekt, das von beiden Unternehmen gemeinsam betrieben wird. Newmont bemängelt die operative Leistung und fordert Nachbesserungen.
Dieser Vorstoß kommt zur Unzeit. Barrick plant, genau diese Assets zusammen mit anderen nordamerikanischen Beständen noch in diesem Jahr in einer neuen Gesellschaft an die Börse zu bringen. Marktbeobachter sehen in dem Vorgehen von Newmont ein potenzielles Hindernis für diesen Zeitplan: Solange die operativen Differenzen nicht geklärt sind, dürfte der für Ende 2026 angepeilte IPO schwer umzusetzen sein.
Kosten steigen, Produktion sinkt
Neben dem Zwist auf Unternehmensebene trübt die Prognose für 2026 das Bild leicht ein. Barrick rechnet mit einer Goldproduktion zwischen 2,90 und 3,25 Millionen Unzen, was unter dem Vorjahresniveau liegt. Gleichzeitig verteuert sich die Förderung: Die Gesamtkosten (AISC) werden voraussichtlich auf 1.760 bis 1.950 US-Dollar je Unze steigen.
Dennoch bleibt die Profitabilität hoch, da der Goldpreis aktuell fest über der Marke von 5.000 US-Dollar notiert. Dieser massive Preisaufschlag puffert die steigenden Kosten ab und hält die Margen stabil.
Im Fokus steht nun die Lösung des Konflikts mit Newmont. Sollte Barrick die Bedenken des Partners zeitnah ausräumen können, bleibt der Zeitplan für den Börsengang der Nordamerika-Sparte intakt. Investoren sollten den 6. Mai im Kalender markieren – dann dürften die nächsten Quartalszahlen Aufschluss über den Fortschritt der Verhandlungen geben.
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