Die Integration der ehemaligen Credit Suisse in die UBS war von Anfang an ein logistischer Kraftakt, der von Anlegern mit Argusaugen beobachtet wurde. Jetzt meldet die Großbank Vollzug bei einem der kritischsten Teilschritte: Die Überführung der Kundendaten steht unmittelbar vor dem Abschluss. Damit rückt die Realisierung der dringend benötigten Kostensynergien in greifbare Nähe.

Der Stecker wird gezogen

Sabine Keller-Busse, Chefin der UBS Schweiz, bestätigte gestern, dass lediglich ein letzter großer Schritt bei der Kundenmigration aussteht. Dies markiert den Beginn einer neuen Phase in der Fusionsgeschichte: Bereits Ende März plant das Institut, mit der Abschaltung der alten Credit-Suisse-Systeme zu beginnen.

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Dieser Schritt ist technisch und operativ entscheidend. Das parallele Betreiben zweier Banken-IT-Landschaften verursacht enorme Kosten. Erst die Stilllegung der Alt-Systeme ermöglicht den Abbau doppelter Strukturen und ebnet den Weg zur angestrebten Einheitlichkeit.

Strategie und Marktreaktion

Trotz dieses operativen Fortschritts zeigt sich der Kapitalmarkt derzeit zurückhaltend. Die UBS-Aktie verlor auf 30-Tage-Sicht rund 11,85 Prozent und schloss am Donnerstag bei 35,49 Euro. Damit hat sich das Papier mittlerweile gut 13 Prozent von seinem Ende Januar markierten 52-Wochen-Hoch bei 41,10 Euro entfernt.

Das Management betont unterdessen die strategische Kontinuität. Eine Ausweitung des Investmentbankings ist nicht geplant. Stattdessen identifiziert die Bankführung technologische Umbrüche durch Künstliche Intelligenz als die eigentlich disruptive Herausforderung der Zukunft – noch vor makroökonomischen Faktoren.

Der Fahrplan für die kommenden Monate ist damit klar definiert. Mit dem Beginn der Systemabschaltung im März muss die UBS beweisen, dass die Migration ohne technische Pannen gelingt. Der vollständige Abschluss des Integrationsprozesses bis Ende 2026 bleibt das übergeordnete Ziel, an dem sich das Management messen lassen muss.

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