Die Barrick-Aktie schloss am Montag bei 47,96 Dollar – ein Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vortag. Während die Börse mit kleinen Abgaben reagierte, hält J.P. Morgan-Analyst Bennett Moore an seinem Kursziel von 68 Dollar fest und bekräftigt seine Kaufempfehlung. Moore weist laut TipRanks eine Erfolgsquote von 100 Prozent im vergangenen Jahr auf, bei einer durchschnittlichen Gesamtrendite von 33,4 Prozent.

Doch hinter den Kulissen brodelt es. Der Goldproduzent kämpft an zwei Fronten: Ein eskalierender Streit mit Joint-Venture-Partner Newmont und der Druck durch Aktivist Elliott Investment Management setzen das Management unter Zugzwang.

Streit um Nevada-Mine spitzt sich zu

Am 20. Februar verschärfte Newmont den Ton und stellte Barrick eine Verzugsmitteilung zu. Der Vorwurf: Missmanagement und die Umleitung von Ressourcen aus dem gemeinsamen Nevada-Gold-Mines-Projekt zum separaten Fourmile-Vorhaben. Barrick hält 61,5 Prozent an dem Joint Venture, Newmont die restlichen 38,5 Prozent. Newmont warnt, dass die anhaltenden Differenzen erhebliche negative Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Gemeinschaftsunternehmens haben könnten.

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Parallel dazu forciert der aktivistische Investor Elliott eine strukturelle Trennung: Die nordamerikanischen Assets sollen vom globalen Portfolio abgespalten werden. Ein Börsengang mit einem Minderheitsanteil von 10 bis 15 Prozent an den nordamerikanischen Goldvorkommen ist für Ende 2026 geplant. Allerdings könnte Newmonts bestehendes Vorkaufsrecht im Nevada-Geschäft diese Pläne verkomplizieren.

Solide Zahlen, neue Dividendenpolitik

Die Quartalszahlen für das vierte Quartal 2025 zeigten Stärke: Der Umsatz kletterte um 45 Prozent auf 6,00 Milliarden Dollar. Der operative Cashflow erreichte 2,73 Milliarden Dollar, der freie Cashflow 1,62 Milliarden Dollar. Im Gesamtjahr 2025 förderte Barrick 3,26 Millionen Unzen Gold und 220.000 Tonnen Kupfer.

Für 2026 stellt das Management 2,90 bis 3,25 Millionen Unzen Gold sowie 190.000 bis 220.000 Tonnen Kupfer in Aussicht. Die Dividendenpolitik wurde angepasst: Künftig sollen 50 Prozent des freien Cashflows ausgeschüttet werden. Die Quartalsdividende wurde auf 0,42 Dollar je Aktie angehoben. Zudem kaufte Barrick 2025 eigene Aktien im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar zurück.

Die kommenden Monate werden zeigen, ob das Unternehmen den Konflikt mit Newmont beilegen und die geplante Abspaltung trotz rechtlicher Hürden umsetzen kann.

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