Ein Insider-Verkauf in Millionenhöhe sorgt für Gesprächsstoff: Finanzvorstand Graham Patrick Shuttleworth trennte sich am Dienstag von einem massiven Aktienpaket. Doch Anleger sollten nicht vorschnell urteilen. Der Schritt steht im direkten Zusammenhang mit einem Wechsel in der Chefetage, während das Unternehmen operativ Rekorde bricht und eine massive Dividendenerhöhung ankündigt.

Hintergründe der Transaktion

Laut Behördenmeldungen vom Freitag stieß CFO Graham Patrick Shuttleworth am 10. Februar insgesamt 100.000 Aktien ab. Der Verkauf erfolgte zu einem Durchschnittskurs von 64,72 Kanadischen Dollar (CAD), was einem Gesamtwert von rund 6,47 Millionen CAD entspricht. Shuttleworth hält nach dieser Transaktion weiterhin 487.252 Aktien im Wert von etwa 31,5 Millionen CAD.

Marktbeobachter ordnen diesen Schritt weniger als Misstrauensvotum gegen das Unternehmen ein, sondern vielmehr als private Portfolioanpassung vor einem Karriereende. Bereits im Januar bestätigte Barrick Mining, dass Shuttleworth sein Amt als Senior Executive Vice-President und CFO zum 1. März 2026 niederlegen wird. Seine Nachfolge tritt Helen Cai an, die über umfangreiche Kapitalmarkterfahrung verfügt.

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Strategische Neuausrichtung läuft

Der Personalwechsel fällt in eine Phase tiefgreifender Umstrukturierungen. Der Konzern treibt die Pläne für einen Börsengang (IPO) seiner nordamerikanischen Gold-Assets voran. Diese neue Einheit, vorläufig „NewCo“ genannt, wird Premium-Assets wie das Joint Venture Nevada Gold Mines und das Fourmile-Projekt bündeln.

Barrick plant, die Mehrheit an diesem neuen Unternehmen zu behalten. Ziel der Maßnahme ist es, den Wert dieser erstklassigen Standorte vom globalen Gesamtportfolio abzukoppeln und für Aktionäre sichtbarer zu machen. Mark Hill wurde bereits als CEO der neuen Einheit benannt, um die Abspaltung zu leiten.

Starke Zahlen stützen Kurs

Trotz des Insider-Verkaufs bleibt die Stimmung unter Investoren positiv, gestützt durch solide Fundamentaldaten. Im vierten Quartal verzeichnete Barrick einen Rekord beim freien Cashflow von 1,62 Milliarden US-Dollar. Auf Basis dieser Ergebnisse kündigte das Management eine Quartalsdividende von 0,42 US-Dollar je Aktie an – eine Steigerung um 140 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Die Kombination aus der geplanten Abspaltung, den starken Cashflows und der nahtlosen Nachfolgeregelung im Vorstand überwiegt derzeit die Optik des Aktienverkaufs. Die Aktie reagierte zuletzt mit einem Anstieg von rund 5,7 Prozent auf 65,36 CAD und zeigt damit, dass der Markt die Transformation des Konzerns honoriert.

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