Glänzende Bilanzen treffen auf strategischen Gegenwind. Während der Goldriese mit Rekordzahlen und einer massiven Dividendenerhöhung überzeugt, droht ein offener Konflikt mit dem Partner Newmont. Kann der geplante Börsengang der Nordamerika-Sparte unter diesen Vorzeichen überhaupt wie geplant stattfinden?

Getragen von einem Goldpreis, der im Durchschnitt über 3.500 US-Dollar pro Unze notierte, übertraf das Unternehmen im vierten Quartal die Erwartungen deutlich. Der Umsatz kletterte auf 5,98 Milliarden US-Dollar und ließ die Prognosen der Analysten weit hinter sich. Auch der operative Cashflow erreichte mit 2,73 Milliarden US-Dollar ein Rekordniveau. Anleger profitieren direkt von dieser Entwicklung: Die Quartalsdividende wurde um 140 Prozent auf 0,42 US-Dollar je Aktie angehoben – eine direkte Folge der neuen Strategie, die Hälfte des freien Cashflows auszuschütten.

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Streit um die Abspaltung

Doch die Freude über die fundamentalen Daten wird getrübt. Im Zentrum der Unsicherheit steht die geplante Abspaltung der nordamerikanischen Assets ("NewCo") bis Ende 2026. Dieses neue Vehikel soll unter anderem die Anteile an den Nevada Gold Mines bündeln. Der Joint-Venture-Partner Newmont, der 38,5 Prozent an den Minen in Nevada hält, stellt sich jedoch quer.

Berichten zufolge fordert der Konkurrent zunächst operative Verbesserungen vor Ort und pocht auf vertragliche Mitspracherechte, die den Deal blockieren könnten. Für Aktionäre ist dies riskant, da Analysten den potenziellen Wert der Transaktion auf über 60 Milliarden US-Dollar beziffern. Ohne eine Einigung mit Newmont gerät dieser Hebels in Gefahr.

Analysten reagieren gespalten

Um diese komplexe Situation zu meistern, wurde Mark Hill als neuer CEO installiert. Die Marktreaktion auf die Mischung aus operativer Stärke und strategischem Konflikt fällt unterschiedlich aus. Während CIBC das Kursziel mit Verweis auf das IPO-Potenzial auf 71 US-Dollar anhob, senkte die UBS ihr Ziel auf 55 US-Dollar, behielt aber ihre Kaufempfehlung bei.

Entscheidend für die weitere Kursentwicklung ist nun der Zeitplan. Gelingt es dem Management, die Bedenken von Newmont zügig auszuräumen, bleibt der geplante Börsengang der Tochtergesellschaft für Ende 2026 realistisch. Andernfalls droht eine Hängepartie, die den Bewertungsvorteil der geplanten Abspaltung zunichtemachen könnte.

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