UBS Aktie: Gewinnsprung und höhere Dividende
Die Integration der Credit Suisse gilt als Herkulesaufgabe, doch die jüngsten Zahlen zeigen: Der Schweizer Bankenriese ist auf Kurs. Mit einem massiven Gewinnanstieg und einer Rekordmarke bei den verwalteten Vermögen setzt das Institut ein klares Ausrufezeichen. Doch ein detaillierter Blick in das wichtige US-Geschäft offenbart, dass noch nicht alle Baustellen geschlossen sind.
Rekordergebnisse und Meilensteine
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 kletterte der Nettogewinn um 53 Prozent auf 7,8 Milliarden US-Dollar. Allein im Schlussquartal verdiente die Großbank 1,2 Milliarden Dollar. Ein historischer Meilenstein gelang bei den verwalteten Vermögen: Diese übersprangen zum Jahresende erstmals die Marke von 7 Billionen Dollar – ein Zuwachs von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Aktionäre profitieren direkt von dieser operativen Stärke. Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 1,10 US-Dollar je Anteilsschein vor, was einer Anhebung um 22 Prozent entspricht. Zusätzlich plant das Management für das laufende Jahr weitere Aktienrückkäufe im Volumen von 3 Milliarden Dollar. Diese Summe könnte je nach regulatorischem Spielraum in der Schweiz noch steigen.
Integration auf der Zielgeraden
Die technische Zusammenführung mit der Credit Suisse steht kurz vor dem Abschluss. Rund 950.000 Kundenkonten wechselten bereits auf die UBS-Plattform, die verbleibenden 100.000 sollen bis März folgen. Zwar hob das Management die geschätzten Gesamtkosten der Integration bis Ende 2026 auf 14 Milliarden Dollar an, dem stehen jedoch bereits realisierte Einsparungen von fast 11 Milliarden Dollar gegenüber.
Warnsignal aus den USA
Trotz der Erfolgsmeldungen bleibt das US-Geschäft ein Sorgenkind. Im dortigen Wealth-Management-Sektor zogen Kunden im vierten Quartal netto 14 Milliarden Dollar ab. Dies markiert bereits das dritte Quartal in Folge mit Abflüssen in dieser Region. Um hier gegenzusteuern, treibt die Bank den Erwerb einer nationalen Banklizenz voran, für die eine bedingte Genehmigung der Aufsichtsbehörde OCC vorliegt.
Für die weitere Entwicklung gibt sich die Bankenspitze selbstbewusst und bestätigte das Ziel einer bereinigten Eigenkapitalrendite von rund 15 Prozent für das laufende Jahr. Anleger blicken nun auf die Hauptversammlung am 15. April, nach der die erhöhte Dividende am 23. April zur Auszahlung kommen soll.
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