Barrick Gold überrascht die Märkte mit einer aggressiven Strategie-Offensive. Neben glänzenden Quartalszahlen und einer massiven Anhebung der Ausschüttung kündigte der Konzern die Abspaltung seines Nordamerika-Geschäfts an. Führt dieser radikale Umbau inmitten der Goldpreis-Rallye zu einer Neubewertung der Aktie?

Radikaler Umbau und Rekordgewinne

Der kanadische Bergbau-Riese plant, seine Vermögenswerte in Nordamerika in ein eigenständiges Unternehmen auszugliedern und über einen Börsengang (IPO) an den Markt zu bringen. Ziel dieser strategischen Maßnahme ist es, den oft höheren Bewertungen reiner nordamerikanischer Produzenten gerecht zu werden und so verborgene Werte für die Aktionäre zu heben. Mark Hill wurde ernannt, um als neuer Präsident und CEO diesen Übergang zu leiten.

Untermauert wird dieser Schritt von starken operativen Zahlen. Im vierten Quartal 2025 erzielte Barrick einen bereinigten Gewinn pro Aktie (EPS) von 1,04 Dollar. Damit übertraf das Unternehmen die Analystenschätzungen von 0,85 Dollar deutlich. Auch der Umsatz lag mit 5,98 Milliarden Dollar über den Erwartungen des Marktes.

Geldregen für Aktionäre

Als direkte Folge des starken Cashflows und der soliden Bilanz kündigte das Board eine massive Erhöhung der Kapitalrückflüsse an. Die Quartalsdividende steigt um beachtliche 140 Prozent auf 0,42 Dollar je Aktie.

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Die Eckdaten zur Auszahlung im Überblick:
* Dividendenhöhe: 0,42 Dollar je Aktie
* Ex-Dividenden-Tag: 27. Februar 2026
* Zahltag: 16. März 2026

Analysten reagieren auf Goldrausch

Diese Unternehmensnachrichten treffen auf ein historisches makroökonomisches Umfeld. Der Goldpreis durchbrach kürzlich die psychologisch wichtige Marke von 5.000 Dollar und notierte am frühen Montag bei rund 5.026 Dollar je Feinunze. Dieser Rückenwind verstärkt die Wirkung der operativen Erfolge von Barrick.

Analysten passten ihre Bewertungen umgehend an. Die CIBC hob ihr Kursziel deutlich von 50 auf 71 Dollar an und verwies auf das wertsteigernde Potenzial der geplanten Abspaltung. Auch die Scotia Bank korrigierte ihr Ziel auf 63 Dollar nach oben, während Canaccord eine Kaufempfehlung aussprach.

Für Anleger liegt der Fokus nun auf der konkreten Umsetzung des geplanten Börsengangs und der Integration der neuen Führungsstruktur unter Mark Hill.

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