Barrick Mining Aktie: Dividenden-Hammer!
Barrick Mining schwimmt im Geld und lässt die Aktionäre daran teilhaben. Der Goldriese meldet nicht nur das stärkste Quartal der Unternehmensgeschichte, sondern kündigt auch eine massive Dividendenerhöhung und die geplante Abspaltung seiner Nordamerika-Sparte an. Doch wie nachhaltig ist dieser Geldregen angesichts steigender Kosten in Afrika und politischer Risiken?
Finanzkennzahlen übertreffen Erwartungen
Die Zahlen zum vierten Quartal 2025 übertrafen die Prognosen deutlich. Mit einem bereinigten Gewinn pro Aktie von 1,04 US-Dollar ließ Barrick die Konsensschätzung der Analysten von 0,90 US-Dollar weit hinter sich. Besonders beeindruckend ist die Entwicklung des Free Cash Flow: Dieser kletterte im Gesamtjahr um 194 Prozent auf 3,87 Milliarden US-Dollar. Diese Liquiditätsschwemme bildet das Fundament für die aggressivste Ausschüttungspolitik in der Geschichte des Konzerns.
Die Quartalsdividende schnellt um 140 Prozent auf 0,42 US-Dollar nach oben. Zudem verankert das Management eine neue Formel: Künftig sollen 50 Prozent des freien Cashflows direkt an die Anteilseigner fließen. Unterstützt wurde der Kurs bereits im vergangenen Jahr durch Aktienrückkäufe im Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar.
Strategische Neuausrichtung und IPO
Neben den reinen Finanzdaten sorgt eine strategische Weichenstellung für Bewegung. Der Vorstand gab grünes Licht für den Börsengang (IPO) des Nordamerika-Geschäfts, der bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll. In diese neue Einheit fließen unter anderem die profitablen Joint Ventures in Nevada und das Projekt "Fourmile" ein. Barrick plant, die Mehrheit an der neuen Gesellschaft zu behalten. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Versuch, den Wert der stabilen nordamerikanischen Assets deutlicher im Aktienkurs abzubilden.
Schattenseiten und Ausblick
Trotz der Rekordzahlen gibt es Belastungsfaktoren. Ein Vergleich mit der Militärregierung in Mali kostete den Konzern 823 Millionen US-Dollar. Analysten weisen darauf hin, dass diese Zahlung die dortigen Minen effektiv zu Hochkosten-Standorten degradiert.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 plant der nun fest installierte CEO Mark Hill mit einem Goldpreis von 4.500 US-Dollar pro Unze. Dem stehen jedoch steigende Förderkosten gegenüber: Die "All-in sustaining costs" (AISC) werden zwischen 1.760 und 1.950 US-Dollar pro Unze erwartet.
Für Investoren wird kurzfristig der 27. Februar 2026 relevant, der Stichtag für die erhöhte Dividende, die am 16. März ausgezahlt wird. Der langfristige Erfolg der Aktie hängt nun maßgeblich davon ab, ob die geplante Abspaltung die erhofften Werte heben kann und die Kosteninflation im Griff bleibt.
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