European Lithium hat am 4. Februar 2026 insgesamt 2,5 Millionen Aktien an Critical Metals Corp verkauft. Die Transaktion spülte rund 45 Millionen australische Dollar (umgerechnet etwa 33,75 Millionen US-Dollar) in die Kasse des Unternehmens.

Nach dem Verkauf verfügt European Lithium über Barreserven von etwa 356 Millionen australischen Dollar. Damit verschafft sich das Unternehmen erheblichen finanziellen Spielraum für die Weiterentwicklung seiner Rohstoffprojekte – ohne kurzfristig auf verwässernde Kapitalmaßnahmen angewiesen zu sein.

Trotz des Teilverkaufs bleibt European Lithium größter Aktionär von Critical Metals Corp. Mit 45,5 Millionen Aktien hält das Unternehmen weiterhin rund 37,3 Prozent der ausstehenden Anteile. Executive Chairman Tony Sage stellte klar, dass in den kommenden vier Monaten keine weiteren CRML-Aktien verkauft werden sollen.

Wolfsberg-Lizenz verlängert

Parallel zur Finanzspritze sicherte sich Critical Metals Corp eine wichtige behördliche Zusage in Österreich. Die österreichische Regierung verlängerte die Bergbaulizenz für das Wolfsberg-Lithiumprojekt um zwei weitere Jahre.

Die Ende Januar 2026 verkündete Verlängerung beendet Spekulationen über den Genehmigungsstatus des Projekts. Wolfsberg gilt als erste vollständig genehmigte Spodumen-Mine Europas und behält damit seinen operativen Vorsprung.

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Critical Metals Corp hat einen klaren Zeitplan formuliert: Bis Ende 2026 soll die finale Investitionsentscheidung fallen. Diese hängt jedoch von zwei Faktoren ab:

  • Anhaltend stabile Lithiumpreise auf dem Weltmarkt
  • Erfolgreiche Finanzierungsvereinbarungen für das Projekt

Lithiummarkt erholt sich

Die Entwicklungen fallen in eine Phase der Markterholung. Anfang 2026 verzeichneten die Lithiumpreise in China einen deutlichen Aufschwung – batteriefähiges Lithiumkarbonat legte im Monatsvergleich stellenweise über 40 Prozent zu.

Diese Preiserholung verbessert die Wirtschaftlichkeit von Hartgestein-Lithiumprojekten wie Wolfsberg erheblich. Critical Metals Corp steht zudem in Gesprächen mit seinem Downstream-Partner, der Obeikan-Gruppe. Gemeinsam planen beide Seiten eine Lithiumhydroxid-Aufbereitungsanlage in Saudi-Arabien, die das Konzentrat aus der österreichischen Mine verarbeiten soll.

Für Investoren bedeutet die Position von European Lithium (ASX: EUR) ein zweifaches Exposure: direkte Cashreserven plus eine massive indirekte Beteiligung am Wolfsberg-Projekt über die an der Nasdaq notierte Critical Metals Corp.

Zentrale Eckdaten:

  • Barmittel: rund 356 Millionen A$
  • Beteiligung an Critical Metals: 37,3 Prozent
  • Wolfsberg-Lizenz: um zwei Jahre verlängert
  • Investitionsentscheidung: angepeilt für Ende 2026
  • Strategische Partner: BMW (Abnahmevertrag), Obeikan-Gruppe (Verarbeitung)

Die Kombination aus gestärkter Bilanz, verlängerter Bergbaulizenz und verbessertem Marktumfeld verschafft European Lithium operative Flexibilität. Die finale Entscheidung über Wolfsberg wird vor allem von der Entwicklung der Lithiumpreise in den kommenden Monaten abhängen.

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