Voestalpine steht vor einem entscheidenden Mittwoch. Während der Umsatz im krisengeplagten Stahlsektor unter Druck bleibt, rechnen Analysten für das morgen anstehende dritte Quartal mit einer massiven Gewinnsteigerung. Gelingt dem Konzern der Spagat zwischen Marktschwäche und Ertragsstärke?

Analysten sehen Gewinnvervielfachung

Die Diskrepanz zwischen Umsatz und Ertrag könnte bei den morgigen Zahlen kaum größer sein. Experten kalkulieren laut vorliegenden Daten für das dritte Quartal mit einem Gewinn je Aktie von durchschnittlich 0,36 Euro. Dies wäre im Vergleich zum Vorjahreswert von 0,13 Euro fast eine Verdreifachung des Ergebnisses.

Beim Umsatz hingegen hinterlässt das schwierige Umfeld Spuren. Die Prognosen deuten auf einen Rückgang um rund drei Prozent auf 3,58 Milliarden Euro hin. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Erwartungen für das Gesamtjahr wider: Während der Jahresumsatz voraussichtlich unter das Vorjahresniveau fällt, soll der Gewinn je Aktie bis März 2026 auf 2,33 Euro klettern – ein deutlicher Anstieg gegenüber den 0,90 Euro des Geschäftsjahres 2024/25.

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Umbau in schwierigem Umfeld

Die erwarteten Gewinnsteigerungen sind vor allem im Kontext der aktuellen Marktlage bemerkenswert. Der europäische Stahlmarkt leidet unter schwacher Nachfrage und hoher Importkonkurrenz. Voestalpine reagiert auf diese Belastungen mit striktem Kostenmanagement und Portfolioanpassungen.

Erst Ende Januar 2026 trennte sich der Konzern von der Tochtergesellschaft BÖHLER Profil. Zuvor wurden im November Kapazitätskürzungen an den österreichischen Standorten Kindberg und Mürzzuschlag eingeleitet. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Margen trotz sinkender Auslastung zu schützen.

Prognose und Segmente im Fokus

Das Management hält trotz der Gegenwinde an seiner EBITDA-Prognose von 1,40 bis 1,55 Milliarden Euro für das laufende Geschäftsjahr fest. Dabei zeigt sich eine klare Zweiteilung im Konzern: Während die Bereiche Bahnsysteme und Luftfahrt florieren und die Automobilnachfrage stabil bleibt, kämpfen die Sparten für Rohrprodukte und Automobilkomponenten mit Rückläufen.

Morgen, am 11. Februar 2026, liegen die konkreten Zahlen auf dem Tisch. Für Anleger wird entscheidend sein, ob die eingeleiteten Sparmaßnahmen und Verkäufe ausreichen, um die bestätigte Jahresprognose ohne Abstriche zu untermauern.

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