Barrick Gold profitiert massiv vom hohen Goldpreis und konnte den Gewinn im vierten Quartal mehr als verdoppeln. Doch der Glanz trügt: Steigende Betriebskosten entwickeln sich zunehmend zur Belastung für die Margen des Minenriesen. Die Prognose für 2026 deutet darauf hin, dass dieser Trend vorerst nicht bricht und die Gewinne unter Druck setzen könnte.

Kosten laufen aus dem Ruder

Der Blick in die Bücher des vierten Quartals 2025 offenbart das Kernproblem. Die für Minenbetreiber entscheidenden „All-in Sustaining Costs“ (AISC) kletterten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 9 Prozent. Auf das Gesamtjahr 2025 betrachtet, lagen diese Kosten sogar 10 Prozent höher als im Vorjahr. Auch die reinen Cash-Kosten pro Unze stiegen im Quartal um etwa 6 Prozent.

Verantwortlich für diesen Anstieg waren primär sinkende Produktionsmengen. Da weniger Gold gefördert wurde, verteilten sich die Fixkosten auf weniger Unzen, was die Stückkosten in die Höhe trieb.

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Teure Aussichten für 2026

Anleger sollten nicht auf eine schnelle Entspannung hoffen. Die Guidance für das Geschäftsjahr 2026 signalisiert anhaltenden Kostendruck. Barrick kalkuliert mit AISC in einer Spanne von 1.760 bis 1.950 US-Dollar pro Unze. Auch die Cash-Kosten sollen auf 1.330 bis 1.470 US-Dollar steigen. Beide Werte liegen im Mittel deutlich über dem Niveau von 2025.

Das Management nennt konkrete Gründe für diese Entwicklung: Der Abbau von Gestein mit geringeren Erzgehalten erfordert mehr Aufwand für die gleiche Menge Gold. Zudem steigen die Preise für wichtige Verbrauchsmaterialien. Hinzu kommen Anlaufkosten in der Loulo-Gounkoto-Mine, die den Betrieb derzeit hochfährt.

Starke Zahlen überdecken Probleme

Trotz der Kostensorgen lieferte Barrick rein finanziell ab. Dank der Goldpreis-Rallye verdoppelte sich der Gewinn im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz kletterte auf rund 6,0 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen. Aktionäre partizipieren direkt an diesem Erfolg: Das Unternehmen hob die Dividende für das Quartal auf 0,42 US-Dollar je Aktie an und kündigte eine neue Dividendenpolitik an.

Das Unternehmen befindet sich in einem Wettlauf: Solange der Goldpreis auf hohem Niveau verharrt, können die steigenden Ausgaben kompensiert werden. Sollte der Rohstoffmarkt jedoch korrigieren, dürften die prognostizierten Förderkosten von bis zu 1.950 Dollar pro Unze die Profitabilität empfindlich treffen.

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